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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1892-01-01 · Heft 3 · p. Seite 379

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1892
Issue
Heft 3
Article
Mittheilungen aus Breslauer Stadt-, Schöppen- und Rechnungs-Büchern im 14. und 15. Jahrhundert
Date
1892-01-01
Page
Seite 379 (sequence 4)
Language
German
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Landsberger: Mitt. aus Breslauer Stadt- Schoppenu. Rechnungs-Büchern. 379 Bischoff zu Breslau/") betrifft, binnen einer gewissen Frist dem Rat zu Breslau vorlegen werde. Würde Letzteres nicht geschehen, dann soll Smohel vor dem Bischof Peter erscheinen und diesem sowie seinen Städten gegenüber auf die von ihm erhobenen Ansprüche vollständig Verzicht leisten. Käme Smohel diesen Verpflichtunzen nicht nach, so geloben seine Bürgen, ihn wieder zur Haft zu stellen, aus der er infolge ihrer Bürgschaft entlassen worden 2). 2. Schutzbriefe. Der Rat der Stadt Breslau ertheilt 1347 ä. vi^. ^.vnune. d. Narie vii-S. (24. März) der Wittwe „SrnoMilonis olim ^uäei nostri" sowie den vier Söhnen derselben einen Schutzbrief^). Derselbe ertheilt einen solchen 1450 der Breslauer Judenschaft auf die Dauer von 4 Jahren vom nächsten Mittfasten an gerechnet. Der Wortlaut des Privilegs möge hier auszüglich wiedergegeben werden: ^Vir liatinanne Bekennen äas vor uns . .. koinen sein ^dranain 3uäe unäe Clever «luäe unäe nadn uns vor^ele^et von Irer unäe anäer ^uäen unäe ^uävnnen >^6ssn alnie 2U Lreslo^v^ v?ie In Ir gleite unäe sienerneit äas sie dislier Zenadt nadn a^s^vv^e, unäe datn uns äas ^vir In gleite unäe sienerneit Lordas ^edn ^veläv. Lvn sulens nadn ^vir an unsr eläisten broedt . . . unäe dadn äaruinds äen odMtn ^uäin ... äie vtxunt die uns alkie sein unäe sein ^veräin mit Irer nade unäe Kutte unsr unäe äei- Ltat sielir ^elevte Ze^edn unäe Zedn In äas in eraikt äie^es Briefes Xeuüienen von Nvttfa.stin nenistkomenäe odir vier Aane^e <s^r noen enanäer toiZ'enäe die uns 2U Lreslo^v ^n ^oven unäe sie?u sednt^en ... unäe dve Iren freineitn, äie sie vorinols von unsr OrdnersenaM unäe von uns reäelien nadn erxvordn^ xu lassen . .. Unäe an vrnanäis dvnnen äer e^ieit -wiääer äie «luäen ^eläe vornedmen so v^ir evnen vorweser I^adn ^erän^ 80 Klooin en äas hievte ein ürtil ^or ^uvor adee^nsa^n . . . unäe aneli ax vvaanäis äie ^uäen >ve!äe dernelitiKen, so sal wan sie vor vornoren unäe xur ant^vort komen1a886n . . .^). Bischof Wcnzcl 1382—1417, Vorgänger des Bisch. Konrad. -) 1^. LiZQAt. k. 116. Uebrigens überreichte Smohel in der That den Brief, um den es sich handelte, wie nachträglich ebendas. bemerkt ist. 1) llvlla kii's. vet. f. 3. Es heißt hier: X08 consules eonesciirauZ . . . rsliete LnioZKiIonis vlini <suäe! nostri ^ua-ttuor^us eju8 st eoruin kaviiliaridu3 xlenariam faeultatera et liderts-teM orQniinoäain euuäi 8tanäi et neZotia eoruru äi8v0nenäi. . . I.. siZnat. 1°. 121. Der Brief gehört aber wohl ins Jahr 1451. Daß derselbe unter den Signaturen des Jahres 1450 sich findet, hängt jedenfalls damit zusammen, daß für diese Aufzeichnungen nicht das Kalenderjahr, sondern das städtische Amts jähr, welches mit dem Aschermittwoch begann, maßgebend war. Zeitschr. f. 0. Gesch. d. Juden i. Deutscht. V. 2o

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