Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Volume
- 1892
- Issue
- Heft 3
- Article
- Aus Inschriften des alten Prager Judenfriedhofes
- Date
- 1892-01-01
- Page
- Seite 367 (sequence 20)
- Language
- German
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Popper: Aus Inschriften des alten Prager Iudensriedhofs. 367 -I"N 22 NLN -Q^p 2^ 'V^s? "DD ^'22 ,121s-) 1^22 5p: ^III^V ON^tt 7^ ^^^n sÄ N2N2 N1W ^^2N^? ,N22O2 O^l^l O^l^ ^^2N^? O'v'2tt1 O^s)^^ ^22 INV'^ O^'^IN „Dienstag, den 25. Jjar 5495 (1735); Hier ruht, der rüstig einherschritt auf dem Pfade des göttlichen Gebotes, Kalman Eßroger S. d. greisen Lob Kalman Mirowiz; Leicht wie ein Adler, wenn es den Willen des Schöpfers galt, unterzog er sich Lebensgefahren, um die rechtzeitige Erfüllung des Gebotes zu ermöglichen; von den „elfenbeinernen Pallästen/") her brachte er frische Palmzweige und Paradiesäpfel und erfreute so Gott und Menschen. So möge der „Einwohner von Tartessus"^) sich mit den übrigen Frommen im Paradiese freuen." Hier seien noch einige Erwerbsarten angeschlossen. Hölzelmacher (?) Abraham S. d. Löb Lichtenstadt (1698), Meir (1713). Holzhändler. 1629. Mordechai. Pferdehändler. 1764. JoA. Kohlenbrenner (Köhler). „Donnerstag, den 12. Siwan 5431 (1671); Hier ruht Isaak S. d. Elia Kohlbraucher (offenbar auf dieser und ebenso auf der Inschrift der Tochter verstümmelt aus: Kohlbrenner) aus Waidenegg; er war ein rechter Mann und jederzeit sehr gastfreundlich; m. e. d. ew. Fr. teilh. w.!" III- Wenn man von Kunst bei den Juden spricht, so muß man gewöhnlich von der bildenden oder richtiger abbildenden absehen, die sich infolge des biblischen Gebotes und wohl auch infolge anderer biologischer und anthropologischer Eigenthümlichkeiten unter ihnen nie entwickeln konnte; man muß sich aus die redende Kunst und die Musik — nach neuern Theoretikern das aus dem Morgenland; die geschmacklose Phrase ist aus Psalm 45. V. 9. 2) — der im Morgenland gewesen. Im Text ein Fehler der Congruenz.