Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Volume
- 1892
- Issue
- Heft 3
- Article
- Aus Straßburger Judenakten
- Date
- 1892-01-01
- Page
- Seite 331 (sequence 25)
- Language
- German
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Breßlau: Aus Straßburger Iudenakten. 331 unddrevssigten^or on^everlien von dem duredlenedtiASten noedgepornen eZiuriursten liersog Nansen ete. von Laelisen uns armen ^'uden ir fürstliene ^enoden land verdot, wie dann dasseldig dured mameluekiselie adtrinisene ^nden von uns 2u we^en vraedten soleder mass, das sie mit un^esedierten woiten doetor Nartin I^utderer deweZten, wiewol er und andere noedgelerten wider uns ^'udisedeit nie liefert anders, dan das man soll mitleiden mit uns armen trafen. Oannoen ward der man Awarnd und uns nart traget, wolt wider uns ein duen lassen us^een, wie dan dasseidig Hetsuot vordanden ete. (^nedigen lierrev, doru^ nad ien in derseiden seit us erdarkdeit und erdermung üder meine drüder und mitgenosse dasseldig kürdraent auen dem ooedgelerten doetor ^Vo15 Oaxitter seliger gedeentnuss undertdeniglien angerütt, Zöllen noen vermüg das alten und nuwen gesät? genediglien an noedgedaedten enurt'ürsten und aueli an Ä-lartin I^utnerer fursedristen genediglien mittneilen, den ien in willens wornaftiglien su verantworten. Des nun (A. und aued noedgemelter doeter ^VM ete. genediglien LürsedriLten geden, derseldiegen eoxien niedev genediglieli su vernemen daden. vweil ader itsunt uder solliens alles vielgemelter doetor Nartin I^utderer mied 2U derseldiegen seit mitd nient nat ^vollen kürlossen su verantworten komen, und itsunt solen grod unmevsenlien duen mit seneldworten und laster uns armen ^uden uklegt, des sied, od Hott will, devunserm Mauden und gemeinen ^jüdiseneit mit worneit nit deönden wurt, des ien aued, so ver mir (?ott gesund und das leden verleibt, wi!I dieseldiege groste und wientigste mit dilk des ^lmeedtiegen und sprien der provneten stedlied, wordaktig vor allen noedgelsrten genorsam verantworten, doran lL. und andere alle noen oder nidere stende ein genedigs guten gefallen werden dadev. (Folgt Erzählung des Borgangs mit Margarita, s. oben S. 311 N. 4). Hnediegen nerrev, dieweil ieli nudn von Ls. etlienen der undertnanen nin und wider ut dem land umd solelis gemelts trueks willen oüentlied lästern und senmenen und dardev sagen, man werd und soll uns tdodt sediagen, dorsu aued lassen sieli etliede noren, sie wellents nie im truek lossen usgeen, mit medr worten unvotd alles Meldung su tnun, so dit und rue5 ied mit aller undertdenigkeit, L. (Zs. ^volle us lionem verstand lL. O. vori^ AnediZ- Mrsedri5t und des doen^elerten doetor davitter sedritt, so us dem Aesats dewert, uwd solens drueks willen nit lassen umdstossen und in C. Verwaltung solliens nit Zulassen menr su trueken, damit wir armen nit dured unverstendigs meedten desededigt werden, dweil ien itsunt in üdunA und alle stund urdieti^ solliens mit Älartin I^utderer, oder wer sien desseldiegen nndersienen will, mündlien und auen senristlien aus der Kevinen gesedrift su verantworten, dorumd dillieli