Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Volume
- 1892
- Issue
- Heft 2
- Article
- Aus L. Zunz' Nachlaß
- Date
- 1892-01-01
- Page
- Seite 260 (sequence 38)
- Language
- German
- Belongs to
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260 Neue Mittheilungen. fouäes sur 1'Observation 6e 1a tenäanos vAturells äu eoenr et l'esprit äe Äans äes eireoustauees Zovness, inais e'est iei Plenum alea opus et ^'e äois ajouter yue ee u'est queres ^u'eu ^UevaaAne o^ue l^on axxreeiera 1'utillte et 1a äMeulte äu travail au^uel vous vous eousaere^. k*our moi Novsieur ^je preuärai tou^'ours un Zranä Lnteret k. tout ee yu1 teuä a. eompleter on a reetiüer nos eouvaiZSAnees sur les anoiermes äoetrives 6e 1'Orient et He serai trös äisxose 5- ÄMlauZir aux sueees 6e votre entrevrise. Unter den bisher mitgetheilten Briefen führt nur derjenige Eylerts in die Zeit von Zunz' Jugend. Damals gab es in Berlin, wo Zunz lebte, wie anderwärts, ein im Absterben begriffenes altes Geschlecht, das sich von den neueren Bestrebungen jedoch keineswegs abwendete, und ein junges, das, wie es sich für die Jugend geziemt, rasch und kühn vorwärts drängte. Mit Vertretern beider Geschlechter stand Zunz im nahen Zusammenhang. Als Wortführer des altern mögen Laz. Bendavid und Dav. Fried - laender auftreten. Lazarus Bendavid, der in der Geschichte der Juden Berlins eine so bedeutende Rolle spielt, der uns früher als Correspondent Bellermanns begegnete (Zeitschr. IV, S. 75—84), tritt hier als Genosse von Zunz auf. Von den elf Schriftstücken seiner Hand, welche in der Sammlung aufbewahrt werden, sind die meisten Billete und Zettelchen, welche persönliche, wissenschaftliche, geschäftliche Angelegenheiten enthalten. Nur ein Brief, der erste in der ganzen Reihe, ist der Mittheilung Werth. Er ist „an den Vorsteher des Vereins zur Beförderung der Cultur und der Wissenschaft unter den Juden, Herrn vr. Zunz" adressirt und lautet mit Auslassung einer Stelle so: Berlin, 14. März 1822. Mein Herr Doctor! Sie haben die Güte gehabt mir das 1. Heft der Zeitschrift für die Wissenschaft d. Judenthums im Namen des Vereins, an dessen Spitze Sie stehen, zu übersenden. Bermuthlich sind mir auch die Statuten desselben auf diesem Wege zugekommen. Für beide sehr achtbare Geschenke danke ich dem edlen Vereine und nahmentlich seinem Hrn. Vorsteher, aufs verbindlichste. Fahren Sie in Ihren lobenswerthen Bestrebungen fort, und verläßt Ihre Zeitschrist der in dem I ten Hefte herrschende Geist nicht, so werden Sie Ihren Zweck nicht verfehlen, neues Leben in die todte Masfe zu erwecken und endlich einmal meine schon 1793 in dem höchst verketzerten Werkchen: Etwas zur Charakteristik der Juden