Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Volume
- 1892
- Issue
- Heft 2
- Article
- Aus L. Zunz' Nachlaß
- Date
- 1892-01-01
- Page
- Seite 259 (sequence 37)
- Language
- German
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Aus L. Zunz' Nachlaß. 259 kommen. Aber die wahrhaft heilsame Reformation und echte Genesung kann nur allein aus Annahme und Festhalten des alten Testaments als einer göttlichen Offenbarung hervorgehen. Diese Ansicht scheint nicht die Ihrige zu sein, aber bei Ihrem hellen Verstände und Ihrem edlen Gemüthe wird sie es mit der Zeit werden und ist sie es geworden, so könnte sie der jüdischen Kirche und Nation sehr nützlich werden". Der Dritte, dessen Brief freilich blos in Abschrift vorliegt, ist A. v. Humboldt (17. Dec. 1836). Sein Brief bezieht sich auf Z.' damals erschienene Schrift „Namen der Juden". Es ist nicht uninteressant, dieses christliche Urtheil mit der oben angeführten Veit'schen Besprechung zu vergleichen. Das Schreiben lautet: „Ew. Wohlgeb. eile ich meinen innigsten Dank für Ihre gelehrte und überaus interessante Schrift über die Namen des jüdischen Volkes auszudrücken. Nie ist dieser mit den Schicksalen des uralten Stammes so genau zusammenhangende Gegenstand mit solcher Gründlichkeit und in so allgemeingeschichtlicher Beziehung behandelt worden. An dem Himmelsgewölbe lehren uns die Namen der Sterne welche Nazion das Studium der Astronomie in Spanien belebte. Die geographischen Namen in Nordamerika bezeugen die Herkunst der Ansiedler. In den Vornamen der Hebräer liest man den Wanderungsweg des bedrängten Volkes". Der Vierte, gleichfalls ein sehr berühmter Mann, unter den Vier Zunz' einziger Fachgenosse, ist Silvestre de Sacy. Er gehörte zu den Männern, denen das erste Heft der Zeitschrift für Wissenschaft des Judenthums seitens des Vereins zugeschickt wurde. In einem seiner wenigen Briefe bemerkt Moser, daß Gans und er den in Z.'s Abwesenheit eingetroffenen Brief Sach's geöffnet hätten. Der Franzose, so meint er, habe ihre Absichten nicht verstanden, immerhin habe er sich höflicher ausgedrückt, als Eichhorn, Paulus, Vater. (Briefe der Genannten habe ich in der Correspondenz nicht gefunden.) Sacy entschuldigt sich (7. Oct. 1822), daß er nicht früher geantwortet habe, bittet, den übrigen Mitarbeitern seinen Dank auszudrücken und fährt dann fort: I^a taeke yne vous aves entrexrise me parait kerisses äs keaueoup äe ÄWeulteZ earil a. äaus 1a ILtterature MäaiHue uu viäs äe xlusisurs 3iee1e3: et 163 80ur<Z68 vtr-avA^res ou il kaut xuiser xour remxlir ee viäe kouruisssut xeu äs materiaux. I^e 8eu8 äan3 leyuel vou8 xreue? Ze irwt ^uäai8me xroruet, il 63t vrai, äe 86 livrer a äe8 tde0i-ie3 xk11o80pki(iue8 et äs remplaeer 1e8 5a1t3 qui nou8 raanhuevt xar äe Spekulation^ ou äes sMemes Zeitschr. f. d. Gesch. d. Juden i. Deutschl. V 17