Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Volume
- 1892
- Issue
- Heft 2
- Article
- Hebräische Drucke in Deutschland
- Date
- 1892-01-01
- Page
- Seite 183 (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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Steinschneider: Hebräische Drucke in Deutschland. 183 haben (Catal. Bodl. p. 1745, 2673, zu ergänzen nach Zedner x. 534; ek. Kahserling, Mend. S. 99). — (III, 368.) 1751 Ti22ur Odod^t da- I^edadot; s. unter 1768. — (III, 269.) 1757 Okok ^od; s. unter 1768. (Oben S. 155.) Folgendes Schriftchen in hebr. Lettern, welches ich vor mehreren Jahren gesehen, ist wahrscheinlich wenig bekannt: An die römische (so) kaiserliche auch in Germanien und zu Jerusalem königliche Majestät . . . - . . Vorstellung auf die allergn. Conclusion v. 7. Nov. lauf. Jahres 1752 :c. Mose b. Sender in Braunschweig u. Consorten zu den Sachen David Meir Juda und Consorten Paer Löb entgegen Jsak und Sam. Stern u. Consorten verschiedene Beschwerung . . . Gedruckt zu zu verkaufen in der W Datum: N^^Q Nk'Q (also 1750, — wo gedruckt?) Die Consorten (auf Rückseite) sind: Wolf Speier, Geh Schwab, Selman Emerich, Eisak Todros (O^l^) Stern, Rafael Hahn ()>>5N), Juda Schiffer, Phöbus b. Meir Adler. — Dabei Conclusion v. 29. Mai 1753 u. s. w. (24 Bl. 8°). (Zu S. 169.) Der Medailleur Abramson verdient ein Blättchen in der Culturgeschichte der Juden. In I. G. Meusel's „Teutschem Künstlerlexikon (2. Ausgabe Band I, Lemgo 1808) ist ihm ein Artikel von 10 Seiten gewidmet, woraus hier nur das für unseren nächsten Zweck Wichtige mitgetheilt wird (S. 3): Abramson (Abraham), Königl. Preussischer Medailleur und Stämpelschneider, wie auch seit 1792 ausserordentliches Mitglied der königl. Akademie der Künste und mechanischen Wissenschaften zu Berlin, auch Mitglied der Academia della Scienza zu Florenz und einiger anderer Akademien, geb. zu Potsdam 1754 (die Angaben von 1749 und 1752 sind unrichtig). Das Mechanische der Kunst lernte er bei seinem 1780 ^in dem Exemplar der k. Bibliothek hat Jemand dafür gesetzt, s. weiter unten^ verstorbenen Vater, dem Münzmedailleur Jakob Abraham (so) zu Berlin, der in dieser Qualität dem Preussischen Hause über 50 Jahre gedient hat. Ehe er seine Kunstreise im I. 1788 bis zu Ende des I. 1792 antrat, arbeitet er nur nach aufgegebenen Zeichnungen und Erfindungen der Gelehrten: seitdem aber findet man in seinen Arbeiten größten Theils ihm eigene Ideen, sowohl in Ansehung der Inschrift als der Ausführung. Meusel theilt hierauf ein, größtenteils von Abramson selbst aufgesetztes Verzeichniß seiner Medaillen mit; die erste Medaille ist die zu Mendelsohn's Phädon; unter den anderen findet man Sulzer, Ramler, Euler, Wieland, Lessing, Kant, verschiedene regierende und hochgestellte