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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1892-01-01 · Heft 2 · p. Seite 171

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1892
Issue
Heft 2
Article
Hebräische Drucke in Deutschland
Date
1892-01-01
Page
Seite 171 (sequence 18)
Language
German
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Steinschneider: Hebräische Drucke in Deutschland. 171 größere Buchstaben angegeben. Zedner (S. 373) hat dies Datum für das Druckjahr adoptirt, obwohl er früher ein wichtiges Argument dagegen vorgebracht (Catal. Bodl. x. 988), nämlich die Idylle (f. M), welche Satanow als Probe von einem Verständigen „gehört", der noch dergleichen hinzufügen wollte, wenn sie gefällt. Diese Idylle ('^-^ ."INM nach Geßner's Menalkas und Alexis) ist mit einer zweiten zur Unterstützung dürftiger Schüler in Berlin 1832 abgedruckt und auf dem Titel heißt es ausdrücklich: „übersetzt im Jahre 1784 und 1785", also wäre Chisajon in diesen Jahren gedruckt. Dagegen spricht einigermaßen der Druck ohne Firma. Dem Endgedichte auf Werk und Verf. von N. H. Wesel (Wesfely) geht eine Einladung auf andere Werke des Verf. voran, worunter da- Atiääot (das selbstständige), Heäarim, hebr. Übersetzung des Euklid „aus der Sprache der Völker" (s. oben 1775) und Lekoraseklm; das paßt nicht recht für 1784/85. — Außerdem erschien die Sammlung der 4 Sendschreiben (Niektadim) von Wesfely mit besonderen Titeln auf n. 3 und 4 (hebr. KD^^tt^ s. Catal. Bodl. x>. 2719; n. 2 ist nochmals edirt nach Roest S. 1143); ein Gedicht desselben: i^n ^ON an Maximilian Jul. Leop. Herzog von Braunschweig, der am 17. Jjjar in Frankfurt ertrank (4 Bl. in fol.); zuletzt einige Berichtigungen des Verf. zum Abdruck im Sammler, Monat Tammus (ek. Catal. Bodl. p. 2720; Pinner S. 76 u. 18 spricht von „eigenhändigen Verbesserungen vom Verf."; das Exempl. der k. Bibliothek sieht eher wie ein Correctur-Abzug aus; auch abgedruckt in den Zusätzen zu Schalom Kohen's Tewd 508eker, Marsch. 1844). 1786 erschien das Gebetbuch (^ekllot Ngrael) in 2 Bänden, I. Text mit grammatischen Noten von Satan ow, II. mit 2. Titel: Gebete der Juden u. s. w. übersetzt und mit erklärenden Anmerkungen versehen von David Friedländer (mit hebr. Lett., s. Roest S. 716; in demselben Jahre gab Jsak Euchel in Königsberg seine Übersetzung mit deutschen Lettern heraus). Das nach Orten angelegte „Verzeichniß der Pränumeranten" im I. Theil (hebr. Lett., 8 Seiten in Deppelcolumnen) bietet mancherlei Gesichtspunkte; die meisten Pr. liefert natürlich Berlin; Daniel Jafe subscribirt auf 20—30 Exemplare, auch seine Kinder auf 2—3, „Moses Desfau" (Mendelssohn) auf 6; fast ebensoviel Pränumeranten liefert Königsberg, die Geburtsstadt David Friedländer's, wo Mendelssohns Anhänger die drei ersten Jahrgänge des „Sammler" Herausgaben (1784—86, s. unten 1788). Beachtenswerth ist die Zahl der Abnehmer in Wien, wo z. B. Belke Arnstein (wohl aus der, später vornehmen Familie) 6 Exemplare zeichnet, Israel Kuttenplan 8, in Prag, wo

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