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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1892-01-01 · Heft 1 · p. Seite 20

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1892
Issue
Heft 1
Article
Die Juden Frankfurts im Fettmilch'schen Aufstand
Date
1892-01-01
Page
Seite 20 (sequence 20)
Language
German
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20 Kracauer: Die Juden Frankfurts im Fettmilch'schen Aufstand 1612—1618. Klage: erfuhr, bat er, von der Klage gegen seinen Sohn abzustehen. (Art. 19) Seligmann hat nach Fr. Beißens Behauptung dessen Stiefkindern ohne sein Wissen Geld vorge^ streckt und sie dadurch zu allem Bösen verleitet. Art. 20) ist general u. s. w. Art. 21) Büchenbach war genöthigt, vom Juden Isaak ohne Wissen seiner Frau 20 Gld. auszunehmen, die aber durch Wucher bis aus 80 Gld. stiegen. Daraus hat Isaak der Frau ohne Wissen des Mannes gegen eine Verschreibung eine noch größere Summe angeboten. Art. 22) s. Art. 20. Art. 23—24) Aaron hat durch seine Forderungen Fischer derart zugesetzt, daß er in das Schuldgefängniß kam und erkrankte; das Jnsatzbuch zeigt auch, daß F. ihm und anderen Juden sein Eckhaus hat versetzen müssen. Art. 25) Abraham hat Quettmann 30 Gulden geliehen, wofür dieser seine Mutter als Bürge stellen und sein Haus aus einen Jnsatz versetzen mußte. Als aber Qu. die 11 Gld. Zinsen nicht zahlen konnte, gestatte ihm das Gericht, sich an das Unterpfand zu halten. u. s. w. u. s. w. Vertheidigung: kommen. Dies steht auch in der Obligation. Alles andere ist unwahr. S.: Das letztere zu Lhun, ist mir nie in. den Sinn gekommen. Dcn Stiefkindern habe ich mit Wissen von B.'s Tochter und Schwiegersohn 20 Gulden geliehen. Ueberdies besaßen die Kinder bereits selbständiges Eigenthum und trieben selbständiges Handwerk, wie ich beweisen kann; sie haben mich auch unter Dankesverficherungen befriedigt. B. will nur seine Stiefkinder herabsetzen. I.: Vor 2 Jahren wurde ich völlig von Bl. bezahlt, „und dabei ist svon ihm^j kein Einwand, der doch sonsten nicht unterblieben wäre, vernommen worden". Aar..- Ich berufe mich auf die Verschreibung und ebenfalls auf das Jnfatzbuch, welches beweist, daß er nicht auf meine Veranlassung hin, vielmehr auf die des Adam Alt (also eines Christen) ins Gefängniß kam. Der Jnsatz ist auch gar nicht auf meinen Antrag erfolgt, sondern auf seinen eignen und auf den Rath der Obrigkeit hin; dies geschah nur Zu seinem eignen Besten. Abr.: Ich berufe mich auf das Protocoll in der Gerichtskanzlei, aus welchem oer Sachverhalt sich ganz anders ergicbt. u. s. w. u. s. w.

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