Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Volume
- 1890
- Issue
- Heft 2
- Article
- Zur Geschichte des Studiums der hebräischen Sprache in Deutschland während des sechszehnten Jahrhunderts
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 125 (sequence 15)
- Language
- German
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in Deutschland während des sechszehnten Jahrhunderts. 125 maior! eum ladore intelliAere äiäiei et od memoria kallatiam 8eridere ino^uisita 8tu6Lis oliw a me vel xoZteris per5eetius transfereulZa^ vel eridranäa aut in «luÄeorum eonfuLionem xroäenäa alilinanäo et improdanäa. Nalim erxo eontunäi äe iMoravtla multa o^ua aädue ladoro maxime eirea stilum ma^istralem kadivorum et l'almuäieam barbariem Hue c^ualia 8int non i^nora8 et yue eruäieiore3 «luo^ue xruäenter rexuäiant et eontemnunt vel asge^uuta etiam äamnant <^uam enaritatiL tuae ne^are eKeium c^ui ut Lunior et eruäitior in Unguis ex stereoridus Äeli^ere ^emma3 nosti et eonäolere infortunio meo, o^ui o^uae xotui e^i non Mae voluissem. Bardariem euim tot anuiZ Lio indidi in (^ua natu3 3um et innutritus per temxori8 ivMiiam ut venia äari äedeat mini et Gratia 6e inventi3 non Lrri8io et ealmünia äe non a8Lequuti3. <^ui in dune o^uoc^ue äiem varatu8 e88em auÄire waAi3tro3 äootior68 in ta1idu3 et fateri i^norautiam et 1adoridu3 non xareere. <Zui aä Ln8iKQi0ra 8tuäia natu3 uon 8um nee a äomino Ä63tinatu3. Viäeor tameu mini kuie tam liumili 8eä 8auae voeatioui sati8 äili^euter ineudui38e et viam stravi83e o^ua sint amdulaturi di c^ui aä Aloriam majorem a äomino 3unt äe8tinar1 et Gratia amvliore äonanäi <iua1i3 tu Huoyue e8 natu3 et xromotu3 aä 8aeram eruäitlonem et UnZnas 3aveta3. Den Schluß der diesmaligen Mittheilungen mag ein Brief des bereits erwähnten sehr gelehrten W. Po stell an Pellikan machen, doch möchte ich mir vorbehalten, auf den letzteren, obwohl er kein Deutscher ist, zurückzukommen und auch den in dem Briefe behandelten Gegenstand, die beabsichtigte (oder ausgeführte?) Talmudverbrennung in Basel noch einmal zu beleuchten. Ich meine, daß neuerdings etwas darüber erschienen ist, doch kann ich weder in meinen Collectaneen noch in der mir zugänglichen Literatur etwas finden'). Wilh. Postell schreibtan Pellikan am 5. Juli 1553. Er fragt den Genossen an, ob er die Bemerkungen des Recanati zur Genesis und anderen Büchern des Pentateuchs habe und bittet im Bejahungsfalle sie ihm zu schicken. Er beglückwünscht ihn, daß er seine Anstrengungen auf Verbreitung des Wortes Gottes und Vernichtung der jüdischen Irrlehre richte (Ma 8imi1i plane animo Hnam in ^uäaeo3 omne3 8um ') Das Chronikon Pellikans schweigt, auch Kapp's: Geschichte des deutschen Buchhandels Bd. I, Leipzig 1886, der freilich über Bücherverbote, Verbrennungen u. s. w. keineswegs vollständig ist, enthält nichts. Grätz, Geschichte der Juden IX, 357 meldet von der pästlichen Bulle 1553, welche die Verbrennung des Talmuds gebietet, aber nichts von Basel. Der von M. Stern (Zeitschr. II, S. 12) angeführte Aufsatz behandelt, wenn kein Druckfehler vorliegt, ein Baseler Gutachten des 1.1584. Züricher Stadtbibt. Nse. 47 kol. 226.