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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1889-01-01 · Heft 3 · p. Seite 314

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1889
Issue
Heft 3
Article
Zur Geschichte der Juden in Rothenburg an der Tauber
Date
1889-01-01
Page
Seite 314 (sequence 14)
Language
German
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314 Breßlau: Zur Geschichte der Juden in Rothenburg an der Tauber. e^eusu Saut? ^'are ueeust naeu einauäei' volZeuäs kre^ selu sollen, also 6as ^ir uoed uiemat ^ou uusereu messen wit seoatxuv^en oäer anäerv adneiuuvAeu oder steuern besseren sollen, uder ir ^e^onlien Steuer die sz^ uns und dein rien ^'erlien 2U ^eden MientiA sein. Und -5vir ^editen dorumd allen und Lienen unsern und des riens tursten, Keistlienen, und ^erntlienen, ^raven, treten dern, rittern, I^neenten undertanen und getreuen und sunderlien unsern arnvtleuten ervstlien und vesti.^- lien init disein drin^ de^ unsern dulden, das s^ die e^enante Mdiselieit ^u Rotendur^ uik der Zauber ^eineinlien und sunderlien ^vider disen unsern drin^ nient des^eren noen dekuinwern in dnein sunder s^ unser tre^neit und ^enaden ^eniessen lassen, als lid einem i^lienen se^ unser unAenad xu vermeiden. ^Vir sollen, neissen und ^editen ouen in eraR ditxs drin^s und ke^serliener inaent, das nieinavt, in ^eleliern adel) stat oder ^esen der se^, die vor^enantev unser Mdiseneit init un^e^ovlienen sollen und geleiten nit dringen noen besseren solle noen ino^e in dnein ^eis de^ unsern dulden. Nit urlcund dit-is driiks versi^elt init unser ke^serlienen inaiestat insie^el. Oeden 2u Lasel naen Orist ^edurt vier^enenliundert ^'ar und dornaen in dem vierunddreissi^isten Mre ain rnitt^voenen naen dein suntaA iniserieordia doinini, unser rien, des Lun^erisenen ete. iin aedtundviert^i^isten, des Komisenen im vierund^^ent^i^istev, des Lelieimsenen im viersenenden und des ke^sertums im ersten Mren. Auf dem Bug: ad mandatum domini imxeratoris, Oasxaro LIiAk eaneellario rekerente, Lermannus Leent ete. Anhängendes Siegel verloren. Kein Registraturvermerk. Obwohl die Befreiung von außerordentlichen Steuern, die in diesem Privileg ausgesprochen ist, dem Wortlaut desselben nach sich nur auf Kaiser Sigmund selbst, nicht auch auf seine Nachfolger im Reiche bezieht, mögen die Juden von Rothenburg doch sich auf dasselbe berufen haben, als nach dem Regierungsantritt Albrechts II. die Forderung einer außerordentlichen Steuer in Höhe des dritten Pfennigs erneuert wurde ^). Aus unserem Bande wenigstens ergiebt sich nicht, daß sie eine Zahlung geleistet oder auch nur zu einer solchen aufgefordert sind; doch ist daraus ein sicherer Schluß nicht zu ziehen, da überhaupt in unserem Bande Urkunden aus der Zeit von 1434—1453 ganz fehlen, dann auf zwei Stücke von 1453 erst wieder eines von 1467 folgt. Und so lasse ich es denn ganz dahin gestellt, ob der 1453 auch von Friedrich III. erneuerten Forderung einer Krönungssteuer, wiederum im Betrage des dritten Pfennigs, die auch an die Rothenburger Juden gelangt ist 2), von diesen irgendwie Genüge gethan ist, oder nicht. ') Kerler in dieser Zeitschr. III, 118 ff. In dem Anschlag des Wiener Juden Nachem, daselbst S. 128, werden auf Rothenburg 1500 fl. gerechnet, also halb so viel wie auf die Mainzer und anderthalb mal so viel, wie auf die Frankfurter Gemeinde. 2) F. 115. Or. Patent vom 9. Apr. 1453, rückwärts aufgedrücktes Siegel größtentheils ab. Unterfertigung: aä inauäa.tuni proprium äowini unxeratorw V1rieu8 'Weltall. Die Abgabe wird hier einfach als „die gewöhnliche Judensteuer"

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