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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1889-01-01 · Heft 2 · p. Seite 267

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1889
Issue
Heft 2
Article
Hebräische Drucke in Deutschland
Date
1889-01-01
Page
Seite 267 (sequence 6)
Language
German
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Miscellen. 267 kumft (kunft) Ihr k. Majestät" :c. Als Verf. des Textes wird der Rabbiner ^David Frankels angegeben, „auf Veranlassung der Aeltesten aus I^esekon Ka-I^oäeseli in teutscher gebundene Reden übersetzt dorch den hisigen Schutz Juden Ahron ben Salomo Kümpers der philosophische (so) und mathematischen Wissenschaft beflissen, itzund aus den hauch Hoch^ Teutschen über setzt durch Menachem Mandeln b. Benjamin Wolf Schwab". Den vollen Titel gab schon Roest im Letterbode V (1880) S. 132; Landshuth (Biogr. S. 40—48) hat das ganze Stück abgedruckt, welches ich schon 1857 in 5e^iLk I^iterawre (x. 247) erwähnt habe. Eine kurze Notiz über das Friedensfest (28. Dec. 1745) und das Gedicht finde ich bei König (Annalen S. 276). Von der Anwesenheit der Königin u. s. w. (Landsh. S. 48) weiß er nichts. Auf Gumperz, der jede hebr. Zeile in einer ganzen Atrophe wiedergiebt, komme ich unter dem Kalender zurück. Schwab, der nur die Buchstaben umschrieb, starb (nach Landshuth S. 40) 1782 und war ein Bassist, Begleiter des Vorbeters. Er wollte auch die Predigt des Rabbiners bei dieser Gelegenheit herausgeben, hat es aber unterlassen, da nirgends eine Spur davon zu finden ist. 1746 erschienen noch: LLrkat ^ekak, biblische und talmudische Erklärungen von Jsak (Säckel) Spitz b. Jsachar Ha-Levi aus Nikolsburg: Okeseä ^e-Nmet, Gebete für Genesende u. dgl. mit Typen u. s. w. des Israel b. Abraham, früheren Druckers in Jesnitz (vgl. oben zu Ans. des tz); Gieret ^osek von Josef b. Wolf (s. oben 1736) über Tractat Kidvuschin (nach Fürst II, 66, Benjacob S. 435 u. 230). Liegt hier eine falsche Berechnung des Datums oder überhaupt eine Fiction vor? Aus den Jahren 1747—49 ist mir wieder Nichts bekannt. Ende 1749 oder 1750 erschien die 2. Ausgabe des 2okar ka-l'eda. (s. 1733), corrigirt von Jehuda L. b. Samuel aus Lissa (selten und wenig bekannt); loleäot ^.äam (ein falscher Titel, den auch die Approbationen der Rabbiner Naftali Hirsch b. Benjamin, Joel b. Jekutiel aus Glogau und Naftali H. Halberstadt wiederholen!), enthält Sekaar lia-^emul, d. i. das letzte Kapitel aus ^orat da-^äam von Moses Nachmanides, über Vergeltung; „und andere VLuim" aus dem Titelbl. bedeutet wohl den Anhang, nämlich das Jüdisch-deutsche zu dem angehängten Ti22ur Naadar ^adok; dann folgen die Statuten (^akkauot) der Genossenschaft LLKKur OKoIiiQ (Krankenpflege), ^) 34 Paragraphen, zuletzt (5. 47 d) der öfter gedruckte kleine Brief des Nachmanides aus Jerusalem (Benjacob S. 618 v. 109 giebt irrtümlich auch eine Ausg. 1740 an). Auch hier ist der eigentliche Herausgeber der Drucker Israel b. Abraham; zuletzt sind 3 Arbeiter genannt! Hieran schließt sich gewissermaßen das, mir nur aus Katalogen bekannte l'orat Oka^Lra. . . Ritus und Gebete der genannten Genosse nschast, redigirt von dem Rabbinatsverweser Mordechai Lisser und nach dessen Tode edirt von dem Vorsteher Abraham Rintel (s. Rosenthal, hebr. S. 450, auch über die verm. Ausg. 1829, welche die k. Bibliothek besitzt). Aus dieser Genossenschaft entwickelte sich später das jüdische Krankenhaus. Zeitschr. f. d. Gesch. d. Juden i. Deutsch!. III. 18

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