Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Volume
- 1889
- Issue
- Heft 2
- Article
- Hebräische Drucke in Deutschland
- Date
- 1889-01-01
- Page
- Seite 266 (sequence 5)
- Language
- German
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266 Miscellen. ha-8evi aus Lissa, ohne Druckort; aber die beiden Setzer am Ende der ersten Abteilung lassen keinen Zweifel darüber. Die zweite Abteilung mit besonderm Titel ist wohl erst 1736 fertig geworden. 1738 beginnt wahrscheinlich der Berliner Kalender, welchen ich, des Zusammenhangs halber, in einem besonderen Anhang zu diesem Z bespreche. 1739 ^esoä ^086?) über Pollutionsleidende, von Josef b. Salomo (zuerst Fr. a. O. 1679), vermehrt, ist wieder ohne Druckort. In Jedaia's Prüfung der Welt, mit Comm. von Josef b. Salomo, nennen sich vier Druckarbeiter. 1740. Lekevatod Tatan, von Benjamin b. Jehuda, Ritualia, und verisekat Ka-L6ed) Homiletisches und Ethisches von Seeb (Wolf) b. Josef aus Berlin. 1741. ^inivuäe Olaw, Talmudisches von Samuel b. Asriel Landsburg. 1742. Seäer ^eLIIa, ein Gebetbuch fürs ganze Jahr, deutschen und polnischen Ritus, welches die k. Biblothek besitzt, vielleicht unienva. Der Titel rühmt als noch nicht dagewesen Papier, Tinte und Schönheit der Buchstaben (die großen haben den plumpen Schnitt der Prager Typen jener Zeit). Ahron druckte dieses Buch auf Kosten des „Meir b. Zebi" aus Dhhrenfurth (s. weiter unten). Ferner (Ka-Lekir Ka-se . . .) „Ein Lob-Gesang zu Gott dem Herrn Welcher (so) In hiesiger Residentz (so) Berlin in der Juden-Synagoge Andächtig gehalten worden. Wegen des Friedens-Schlusses" u. s. w. 7. Juli gedruckt auf Veranlassung der diesigen „Juden Aeltesten"; in M., hebr. und deutsch. Vollständiger Titel im Letterbode V (1879/80) S. 35, nach dem Exemplare der k. Bibliothek, früher bei Pinner (Katalog S. 75 n. 12, wo der hebr. Titel ausführlicher). Das ganze Stück ist aus einem Exempl. der Buchhandlung Mampe (Benzian), mit veränderter Orthographie abgedruckt in Berliners Magazin XIV (1885), ohne Hinweisung aus jene Notiz. Geiger erwähnt nicht diese, wahrscheinlich älteste patriotische Kundgebung der Berliner Gemeinde, welcher andere folgten (s. unten 1745, 1756 u. s. w.) 2) und die hier den Reflex der Gemeinde in der Presse darbietet. 1743. Gutachten vat Lsek u. s. w. von Uri aus der Familie Chalfan; der Setzer wohnt in Friedrichsfelde. Die Censurerlaubnis erteilt der Oberhofprediger Christ. Jos. Kochius. Von 1744 ist mir nichts bekannt. 1745. lora 0r von Arje Loeb b. Josua nebst der geschätzten masoretischen Schrift 0r ^ora von Menachem Lonsano (vgl. Roest S. 110, falsch 1764 bei Hartmann, ^keg. p. 118; s. Zeitschr. DMG. XV, 169). — S. auch unter 1755. 1746 (wohl im Januar) erschien Leiner vae (Columnentitel: ReZinot 1a-NenA22eaeK) „an dem höchsten freulichen Tag der glückliche (so) Zurücki)-Die Gebetformulare für den König (bei König, Annalen S. 220, versaßt 17Z0) und das Document für den Synagogen-Grundstein 1712 (König S. 240) sind wohl nicht besonders gedruckt worden.