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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1887-01-01 · Heft 2 · p. Seite 146

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1887
Issue
Heft 2
Article
Zur Geschichte der Juden Deutschlands im Mittelalter
Date
1887-01-01
Page
Seite 146 (sequence 11)
Language
German
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146 R. Hoeniger, Zur Geschichte der Juden Deutschlands im Mittelalter. et (An'sttz'anv's eonvinoi pOLsit ynalidet 6s oan8a. I^s ^a6i47!g^6 ^6 5'mP6?^a?6»n K^^^^ve^t ^) ^T'esentiaM,?>!Ä^e eis esnee^KntnT'. 8) (13.) <9i g^'s ttSveT'sns K?^e?^ eo^m eo^s^'nm /eceT'it) ant eis ^s^'at^s /'^eT'it, see^Ä«^, nte^gne et eo^s»^atS7' et seeiso?' ÄiöoÄee^?iö?'«8 aÄ ST'aT'inmb) nosßT'nnz, FS^ssövat. Li vero enin vnlneraverit, S6t von rnoi-tein, lidrain nnani anri eoinponat, etsi sit Zsrvns <^ui ooei^erit vsl vnlneravei-ib, äowinns eins ant snpra^eFam oonzpositionein irnpleat), an5 gervnni »6 penss tra^at. 9) (14.) ZA si Inäei ixsi ütern inter se ant oansarn oaduvrint ^etöT'» 97N^a^ckam, eoy'tbNb eo c^ni xressi e/s ^tNcentnr', et; si alilzuis ^te^ eos perL6ns rei alienius inter eos Zeste oeou^ltare volnerit veritatein, ad eo c^ni est SA^?e^ e6s verÄatem kate^ ooZatni'. antem Äe MKA^ce e«^sa inen/xati /^en'nt, ^A^cias «c? ^L?e^atS7'6^ ^aöeant. 10) (15.)?reterea vinnin snnrn piZinenta et antiäota ^)sss/^t venäere OnristianiZ. ^) Im Druck folgt hier ein unverständliches in. b) Der Druck hat errarinrn. Die Vergleichung der Texte zeigt auf das Bestimmteste den wörtlichen Anschluß des Wiener Judenprivilegß nicht an die Speierer sondern an die Wormser Ausfertigung. In den wiederholten Abweichungen der beiden Privilegien Heinrichs IV untereinander in Folge Umstellung einzelner Worte, die in unserer typographischen Textvergleichung unberücksichtigt bleiben mußten, (vergl. namentlich Absatz 7, beziehungsweise Abs. 4 der Wiener Urkunde) lehnt sich die Fassung des Wiener Privilegs gleichfalls an die Wormser an, und an drei Stellen sind ganze Sätze des Wormser Privilegs, die das Speierer fortläßt in der Wiener Urkunde erhalten (Siehe Absatz 7, 8 und 9 beziehungsweise 12—14 der Wormser Ausfertigung). Da die Wormser Ausfertigung, wie aus ihrer Jnserirung in der oben mitgetheilten goldenen Bulle Kaiser Friedrich II hervorgeht, zwei Jahre vorher in der kaiserlichen Kanzlei vorgelegen hat, so wäre die wortliche Benutzung auf sehr einfache Weise zu erklären. Zugleich aber beseitigt die Uebereinstimmung des Wortlauts alle Verdachtsmomente bezüglich einer etwaigen durch die mehrfachen Transsumirungen verursachten Textcorruption des Wormser Privilegs. Jedenfalls die Fassung, die das Privileg 1156 in der Bestätigung durch Kaiser Friedrich I erhalten hat, liegt intact vor. Die Frage spitzt sich also darauf zu, wie weit in der Bestätigung durch Friedrich I Inhalt und Wortlaut der Wormser Urkunde Heinrichs IV. unverändert geblieben ist. Eine sachliche Vergleichung der beiden Urkunden ergiebt eine Reihe sehr erheblicher und auffälliger Differenzen. Nach dem Wormser Privileg gehören die Juden zur Kammer des Königs (1. ouiQ aci eamerani uostram attinsant). Sie stehen unter ausschließlicher Gerichtsbarkeit des Königs und ihres selbstgewählten Judenbischofs (1. äe omni lustieia aä nos tantum liadeant re8xieers, ... nee exiseoxus, nee vomes, nee HUiZHuam xenitus väsi yuein ixsi 6e se elsAerlnt, äe alic^ua re vel iustiele alieuius exaeeione eum eiZ vel aäversus eos traetare xresumat; 14. xerüÄug inter eos ... ad eo <M e3t exlkeoxus eorum . . . eoAatnr). Wie oberster Gebieter und Gerichtsherr, so ist der König auch höchste Berufungsinstanz (12. pro

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