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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1936-01-01 · Heft 2-3 · p. Seite 90

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1936
Issue
Heft 2-3
Article
David Friedländer und die politische Emanzipation der Juden in Preußen
Date
1936-01-01
Page
Seite 90 (sequence 14)
Language
German
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Ismar Freund. David Friedländer und die politische Emanzipation der Juden in Preußen Allerhöchstdieselben wollen allerhuldreichst geruhen, der Königl. zum Repartitions Geschäft bestellten Commission aufzugeben, nach Allerhöchst dero Wiilensmeynung den versammelten Deputirten zu befehlen, sich blos mit dem Repartitions-Geschäft der Königl. Abgaben zwischen den resp. Provinzen und zwar ein für allemahl zu befassen; alle andern diesem Gegenstand fremde Anträge aber an die resp. Behörden zu verweisen. Wir ersterben Ew. Königl. Majestät allerunterthänigste Isaac Nathan Liepmann für mich und im Nahmen von Berlin, den 14. Dezember 1792 Isaac Benjamen Wulff Moses Salomon Levy W. Salomon Levy W. Nathan Liepmann Docter Bloch Marcus Marcuse Ab. Nathan Liepmann Ascher Benjamen Abraham Friedländer Sauel Ascher Wolff Levy Nathans Salomon Aaron Wessely Hirsch Nathan Liepmann S. M. Helfft Hartig Abraham Hertz Abraham Caspar Jacob Isaac Wulff W. Levin Marcus B. Levy Lindau Joel Samuel von Halle Benj. Veitel Ephraim Lieberman Marcus Schlesinger Salomon Jonas Nauen Marcus Levin Jacob Bernh. Wolff Nr. 5 Eingabe des Wulff Friedländer zu Königsberg an den König vom 13. Januar 1793. Gen. Depart. Nr. 13 Vol. 3 Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster König! Allergnädigster König und Herr! Ew. Königl. Majestät habe ich unterm 14. Dec. a. p. allerunterthänigst vorgestellt, wie von der Provinz Ostpreußen, zu der auf den 3. Dezember anberaumten Zusammenkunft, die Repartition der Königl. Abgaben betreffend, zwey Deputirte angekommen, von welchen Endesunterschriebener einer ist; daß die Königl. zu zu diesem Behuf angeordnete Commission, mich vor der Hand nicht hat admittiren wollen, weil mein Mitdeputirter von 67, ich aber nur von 36 Hausvätern bevollmächtiget worden, und mich auf meine Vorstellung, daß meine Mandanten bei ihrer kleinern Seelenzahl aber 56o/0 zu allen Abgaben beitrügen, statt jene 67 nur 44 p. C. entrichten, auf einen richterlichen Ausspruch, ob ich zuzulassen sey oder nicht, beschieden hat. Ich bat zu gleicher Zeit allersubmissest der Königl. Commission aufzugeben, so bald meine Admission zu diesem Geschäft ausgemittelt seyn wird, die Repartition bewerkstelligen zu lassen, damit die Zeit nicht mit außerwesentlichen, nicht dahin gehörigen Discussionen über den Reforme Plan versplittert werde. Da Ew. Königl. Majestät mich darauf nicht zu bescheiden geruht haben, reichte ich der Königl. Commission unterm 31. Decbr. eine Vorstellung ein, die ich abschriftlich in tiefster Submission begleite, und bat mich wissen zu lassen, ob ich höhern Orts zum Deputirten admittirt sey oder picht? Da ich hierauf "keiner Antwort gewürdigt worden, wiederho"hIte ich mein Gesuch unterm 8. Januar, in einem Schreiben an den Geheimen Rath von Kahle, wovon ebenfalls die Abschrift beilege, mit dem nemlichen fruchtlosen Erfolg. 90

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