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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1930-01-01 · Heft 2 · p. Seite 117

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1930-1931
Issue
Heft 2
Article
Studien über die bauliche Entwicklung der Judengassen in den deutschen Städten
Date
1930-01-01
Page
Seite 117 (sequence 17)
Language
German
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Alexander Pintbus. Studien über die bauliche Entwicklung der Judengassen in den deutschen Städten. 65. Eger. Tafel II. 3. Judengasse. 4) Am Markte, an der Grenze der älteren Stadt und der im Anfang des XIII. Jhrh. entstandenen Marktanlage. — A. Honig: „Dtsch. Städtebau i. Böhmen" und Stadtplan. — 66. Eisleben. 2. Judenstraße. 4. Im Zentrum der Stadt — Neufeld: „Thüringen", S. 19. — 67. Freiberg. 4. Auf dem in der Vorstadt gelegenen Judenberg nahe der inneren Stadt vor dem Erbischen Tore an dem heutigen Roten Wege. Das Erbische Tor liegt an der Straße, die über das Rathaus zum Schloß führt. — Neufeld: „Thüringen", S. 18 u. Stadtplan. — 5. 1411 Juden vertrieben. — Levy: „Gesch. d. J. in Sachsen", Bln. 1900, S. 17. — 68. Halle. Tafel IV. 1.1. (Gegen Ende des X. Jhrh.) 1184.2. Judendorf, 3, Moritzburg, Lazarett, Schloßberg und Paradeplatz. 4. Auf dem Gebiet der vorgenannten Oertlichkeiten am Nordrande der Stadt an der Saale, am Tore nach Magdeburg. Außerhalb der ältesten Stadtgrenze, 1130 schon in die Umwallung einbegriffen. Friedhof außerhalb, jetzt Jägerplatz. 5. 1458 Auswanderung der Juden. II. 1. 1474. 3. Ein Jude erhält Erlaubnis „auf unserm Nuwenmarkte vor unserer Stad Halle" zu wohnen. 6. Moritzburg 1484 erbaut. In der Gegend der Moritzburg die Kaufmannsniederlassung des älteren Ortes Giebichenstein 966, die Bergstadt Die Talstadt war die ältere Niederlassung der Salzsiedler. Noch im XIV. Jhrh. getrennte Verwaltungen. — Kretzschmar: „Stadt und Stadtrecht", S. 33 u. 63, „Germ. Jud.", S. 124, 127 ff.; Neufeld: „Die Halleschen Juden im Mittelalter", Bln. 1915, und Hertzberg: „Gesch. d. St. Halle i. Mittelalter", Halle 1889 u. Stadtplan. — 69. Leipzig. 1. Um 1350. 2. Judenburc. 3. Ein Teil des Fleischerplatzes von der Barfußmühle an der Pleiße hin. 4. An der alten Straße von Merseburg, dem Ranstätter Steinweg. — Kober: „Grundb.", S. 18 und Stadtplan. — 6. Wo der Ranstätter Steinweg die Pleiße und Elster kreuzt, liegen die ältesten Siedlungen Altenburg und Naundörfchen. Zwischen diesen und der Pleiße Markt in der 2. Hälfte des XIL Jhrh. Brühl: 1237 ins Stadtgebiet einbezogen. — Kretzschmar: „Stadt und Stadtrecht", S. 130. — 70. Leitmeritz. 1. (11. Jhrh.), 1411. 2. Platea Judeorum. 3. Große Dominikanergasse. 4. Am weitesten von der Burg abgelegen. Bei der Ummauerung im 14. Jhrh. mit in die Stadt eingeschlossen. Der Trödelmarkt und einzelne Judenhäuser blieben vor dem langen Tore bis an die Elbe. 6. Eine der ersten, wenn nicht die erste Stadt "in Böhmen (1250) gegenüber der Burg. Stadtummauerung Ende des XIV. Jhrh. — Lippert: „Gesch. d. St L." Beiträge zur Geschichte Böhmens", Abt III, Bd. 11, Prag 1871, und „Germ. Jud.", S. 157. — 71. Magdeburg. Tafel IV. a) 1.965. 4. Am Kleiderhofe innerhalb der Stadt. In der Kaufmannssiedlung. — Kober: „Grundb.", S. 10. nach Chronik der dtsch. Städte und Aronius: „Regesten", Nr. 128. —b) 1012 (?), 1213. 2. Judendorf, Villa Judeorum, Jodendorp. 4. Bei Sudenburg südlich der Stadt, erzbischöflicher Besitz. 5. 1493 an der Rat verkauft. — Neufeld: „Thüringen", S. 18 und Kober: „Grundb.", S. 13. — Die Lage von Sudenburg in Ledeb. „Archiv f. d. Gesch. d. Prov. Sachsen", Bd. I, 1830, S. 318/29. 72. Meißen. Tafel IV. 1.13. Jhrh. 2. Judendorf. 4. Außerhalb der Stadt auf dem Neumarkt Judentor, nur Einlaß in die Stadt Judengasse nach dem Tor genannt 5. 1349 zerstört, Synagoge 1430 abgebrochen, 1411 und 1504 Juden aus Meißen vertrieben. 6. Neumarkt ursprünglich ausschließlich jüdische Handelsstätte. Stadt v. Heinrich I. um 930 gegründet. — Kober: „Grundbuch", S. 18 u. Leicht: „Die Judengemeinde in Meißen", Mittig. d. Ver f. d. Gesch. d. Stadt Meißen 1890, E. Lehmann: „Gesam. Sehr.", S. 119 u. Püschel: „Anwachsen d. dtsch. Städte", S. 1. — 73. Merseburg. I. 1. 973. 4. In der Kaufmannssiedlung. — Kober: „Grundb.", S. 10 nach Aronius: „Regesten", Nr. 131. — II. 1. 1557. 4. Synagoge im kleinen Geßlein gegen Abend. — Neufeld: „Thüringen", S. 25. — 74. Prag. Tafel IV. La) 1. (IX. Jhrh.), 1067. 2. Metzigradi zwischen den Burgen. 4. In dem Dorfe Oujedz auf der jetzigen Kleinseite. Synagoge an der Stelle der jetzigen Gendarmeriekaserne, Friedhof im Strahover Praemonstratenser Garten. 5. 1140 abgebrannt. I. b) 1. Um 1100. 4. Unter dem 117

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