Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Volume
- 1930-1931
- Issue
- Heft 2
- Article
- Studien über die bauliche Entwicklung der Judengassen in den deutschen Städten
- Date
- 1930-01-01
- Page
- Seite 116 (sequence 16)
- Language
- German
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Alexander Pinthus. Studien über die bauliche Entwicklung der Judensassen in den deutschen Städten. geebnet. — K. Goldenberg: „Der Kultus- und Profanbau der Juden", erläutert an Hamburg-Altona-Wandsbeck, Diss., Dresden 1921. — 54. Hannover. Tafel III. 1.1. Zu Beginn d. städtischen Niederlassungen. — Kober, „Grundb.", S. 18. — 2. Platea Judeorum. 3. Nördliche Straßenseite der jetzigen Schuhstraße. 4. Unmittelbar bei der städtischen Hauptkirche. — Riemer: „Niedersachsen", S. 23. — IL 1. 1609. 2. auf dem Berge. 3. Bergstraße. 4. Auf dem wüsten Lande der 1371 zerstörten Burg Lauenrode außerhalb der Stadt. An der Leine, nahe der Kahlenbergerstraße. 5. Die 1609 errichteten Häuser und der Tempel mußten 1613 wieder abgebrochen werden. — Jahresbericht der geogr. Ges. Hannover: 1905, S. 39, das. Plan, u. Zuckermann: „Dokumente z. Gesch. d. J. in Hann." Hann. 1908. — 6. Erstes Dorf an der heutigen Burgstraße gegenüber der Burg Lauenrode. Als Stadt genannt im XII. Jhrh. Um 1200 zerstört. 1241 städt. Verfassung. Kaufmännische und gewerbliche Siedlung, abseits von der am Leineübergang entstandenen ersten Dorfsiedlung, um den nördlichen Teil der Marktstraße bei der Marktkirche. — „Hannover u. Umgebung", Lesebuch zur Heimatkunde, herausgeg. v. Hann. Lehrerverein, 1894, und Meurer: „Stadtgrundrisse", S. 48. — 55. Hildesheirrt. Tafel II. 1.1381, vermutlich seit XII. Jhrh. 3. Judenstraße, zwischen Markt und Scheelenstraße, parallel dem hohen Weg, vor der Altstadt, in dem Winkel zwischen den von Braunschweig und Goslar kommenden Straßen. Nahe der Friesenstraße. 5. 1458. 6. Templerhaus auf dem Grundstück der Synagoge. Rathaus nach 1200. — Riemer: „Niedersachsen", S. 28 u. 34, Stadtplan. — 56. Lüneburg. 1. „Sehr alt". 2. 1382, platea Judeorum. 3. Auf der Altstadt, mindestens untere Hälfte. 4. Im ältesten Stadtteil unmittelbar am Rathause. 5. 1371 nicht mehr. — Riemer: „Niedersachsen", S. 31. — 57. Münster i. W. 1. Um 1250. 2. Judenfeld. 3. Judefelderstraße. 4. zweigt am Neutor von der das Domviertel umkreisenden Haupthandelsstraße ab. Lag außerhalb der Stadt. 5. Seit 1337 nicht mehr. — Albert Giese: „Die Gesch. d. J. in Westf. während d. Mittelalt.", Naumburg a. Saale, 1878, S. 13/21, Stadtplan. — 58. Parchim. 1. Vor 1350. 2. Villa Judeorum. 3. Tempelstraße. — Donath: „Gesch. d. J. in Mecklenb.", Lpzg. 1874. — 4. Querstraße der die Stadt durchziehenden Langestraße — Lindenstraße. Außerhalb der ältesten Stadt, unweit des Marktes. — Friedrich Schlie: „Kunstu. Gesch.-Denkmäler Mecklbg.- Schwer.", IV. Bd. 1901, Plan S. 420/21. — 59. Osterode. 4. Gewundene Straße, hinter Rathaus u. Hauptkirche mit Einmündung auf den Kornmarkt. — Riemer: „Niedersachsen", S. 32. — 60. Quedlinburg. 1. (1261). 4. Vom Chor der Marktkirche bis zu dem später weggeräumten Neustädter Tore. — Riemer: „Niedersachsen", S.31. — 61. Wernigerode. 1. 1460. 3. Oberengengasse. 4. Ziemlich weit vom Stadtmittelpunkte entfernt. — Riemer: „Niedersachsen", S. 31. — Das Elbgebiet 62. Aschersleben. 2. Judendorf. 4. Straße zwischen der Uranlage u. d. späteren Stephanstadt. — Neufeld: „Thüringen", S. 20, und A. E. Brinkmann. — 63. Budweis. Tafel III. 1.1377. 2. Vicus Judeorum. 4. An der Stadtmauer, 1397 u. 1480 durch Feuer zerstört. 6. Stadt 1267 gegründet — R. Huyer: „Zur Gesch. d. ersten Judengem, i. Budweis", Prag 1911, und A. Hönig: „Dtsch. Städtebau i. Böhmen". — 64. Dresden. 1. (1265). 2. und 3. Jüdenhof Jüdenhof. Große Judengasse Schlössergasse bezw. Sporergasse, kleine Judengasse Galeriestr. 4. Am Neumarkt. 5. 1430. — Emil Lehmann: „Der polnische Resident Berend Lehmann". Gesammelte Schriften, S. 117. — Nach Levy: „Gesch. d. J. in Sachsen", S. 24, wohnten nach 1349 keine Juden mehr in Dresden. — 6. Stadt nachweislich 1216, Brücke 1222, deutsche Siedlung nahe der wendischen. — Georg Hermann Müller: „Siebenhundert Jahre Dresden", S. 1/5. — 116