Mannheim
Compact Memory

Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1930-01-01 · Heft 2 · p. Seite 115

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1930-1931
Issue
Heft 2
Article
Studien über die bauliche Entwicklung der Judengassen in den deutschen Städten
Date
1930-01-01
Page
Seite 115 (sequence 15)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
84% known words query
IRI
…/2259275-2259282-2259285-2260417--2948-2260476
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Alexander Pinthus. Studien über die bauliche Entwicklung der Judengassen in den deutschen Städten. Das Wesergebiet 44. Alfeld. 1. Vor Mitte des XIV. Jhrh. 4. Besonderes Viertel angeblich auf der Burgfreiheit vor dem Leinetore. — Riemer: „Niedersachsen", S. 22. — 45. Bockenem. (Stift Hildesheim). 1. Mindestens Mitte des XIV. Jhrh. 4. geschlossenes Judenquartier nicht weit von Kaufhaus und Markt. — Riemer i „Niedersachsen", S. 27. — 46. Braunschweig. Tafel II. 1. 1320, vermutlich seit ca. 1200. 3. Jöddenstraße. 4. Zwischen Rathaus u. Packhof, nördlich der Burg, wo „des Rikes strate" nach Norden ihrer Verbindung mit der Kaiserlichen entgegenlief. Am Rande der Altstadt, von wo aus die Neustadt sich entwickelte. — Kober: „Grundb.", 5. 16, Riemer: „Niedersachsen", S. 28. — 6. Entwicklung der Stadt Mitte des XII. Jhrh. aus fünf Einzelstädten. Die Neustadt war bereits 1231 vorhanden auf Gebiet, das durch den Mauerbau, Ende des XII. Jhrh., in das Stadtgebiet einbezogen war. — Varges: „Entstehung d. Stadt Braunschweig", Zeitschrift d. Harzver. 1892. Abb. nach G. Wolff: „Die schöne deutsche Stadt", „Norddeutschland", München o. J., S. 129. — 47. Duderstadt. 1. (1314). 4. Ausgedehntes Judenquartier von der Marktstraße, fast dem Rathaus gegenüber, bis zur Judenpforte, gekreuzt von der hinteren Straße, einer bedeutungslosen Parallelstraße zum Markte. „Wenn auch in einiger Entfernung vom ältesten Verkehrszentrum, der Steinstraße, so verstanden sie doch, diesem Mittelpunkte möglichst nahe zu rücken". 5. Noch in der 1. Hälfte des XV. Jhrh. erhalten. — Riemer: „Niedersachsen", S. 32, 33. — 48. Einbeck. 1.? „Eine der ältesten Ansiedlungen". 4. Auf freiem Lande vor der Stadtmauer ostwärts, wo sich damals der neue Markt bildete, nahe dem alten Markte. 5. Bis ins XVI. Jhrh. — Riemer: „Niedersachsen", S_ 22. _ " 49. Goslar. 1. (1252). 2. 1397 Jödenstrate. 4. Unweit des Marktplatzes. — „Germ. Jud." und Riemer: „Niedersachsen", S. 31. — 50. Göttingen. 1. (1289). — M. Wiener: „Die Juden unter den Braunschweigischen Herzögen Julius und Heinrich Julius", Zeitschr. d. hist. Ver. f. Nieders. 1861, S. 258. — a) 3. Jüdenstraße. 4. parallel der Weenderstraße vom Kirchhof St. Jacobi bis zur Barfußerstraße, b) 2. kurze Judenstraße. 3. Theaterstraße, früher Kipper-Käuferstraße. 5. 1447 noch Juden in G. — Riemer: „Niedersachsen", S. 21. — 6. Godingen bei der Albanikirche 952, civitas 1229 erwähnt. Alter Ort außerhalb der Stadt. Westlich der Weenderstraße eigentliches Leben. Im Nordosten stand das Herzogliche Schloß bis 1387. Anfang des XIV. Jhrh. Neustadt auf der Westseite des Mühlenkanals. Rathaus 1369—71 erbaut. — Gustav Schmidt: „Das Mittelalter!- G.", Hansische Geschichtsblätter 1878, S. 5 ff. — 51. Halberstadt. Tafel III. I. 1. (1261). — Augustin: Halberstädter-Blätter 1823, II. 5. 38. — 3. Göddenstraße. 4. Nebenstraße des Hohen Weges, parallel dem Fischmarkt. 5. Zum Teil um 1500, Rest 1621. 1669 wieder eine Synagoge in der Göddenstraße auf Befehl des Rates zerstört. II. 1. Im XVII. Jhrh. 3. Judenstraße. 4. Abseits vom Verkehr im einstigen Frohndorfe. Klaussynagoge 1702 gegründet. — Zschiesche: „Halberstadt einst u. jetzt" H. 1862. — 6. Nördlich der Domfreiheit die Vogtei, deren Bewohner nicht dem Stadtrecht unterstanden. — Rietzschel: „Markt u. Stadt", S. 66 ff. — 52. Hameln. 1. XIV. Jhrh. 3. Der erste schmalere Teil des Neumarktes. 4. An die Wendenstraße anstoßend. — Riemer: „Niedersachsen", S. 26 und Stadtplan. — 6. 1206 als Stadt bezeugt. Entwicklung vom Süden nach Norden, vom Münster aus. — P. J. Meyer: „Der Grundriß d. dtsch. Stadt i. Mittelalter in seiner Bedeutung als geschichtliche Quelle". Korresp. Bl. d. Gesamtver. d. dtsch. Gesch. u. Altertumsver. 1909, Jhrg. 57, Sp. 105 ff., und Meurer: „Stadtgrundriß", S. 15. — 53. Hamburg. 1. 1612 portugiesische Juden als „Schutzverwandte" aufgenommen. 1710 auf deutsche Juden ausgedehnt. 3. Ansiedlung auf dem Dreckwall, Herrlichkeit, Mönkedamm und am alten und neuen Steinweg, beim Großenmarkt (Schulgang, Ebräergang). 6. 1560 alter oder Dreckwall ein- 115

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.