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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1930-01-01 · Heft 2 · p. Seite 111

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1930-1931
Issue
Heft 2
Article
Studien über die bauliche Entwicklung der Judengassen in den deutschen Städten
Date
1930-01-01
Page
Seite 111 (sequence 11)
Language
German
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Alexander Pinthus. Studien über die bauliche Entwicklung der Judengassen in den deutschen Städten. Altspeyer nahe dem Friedhofe. 5. nach 1354 Rückkehr nur in die Stadt, nicht nach Altspeyer. — Kober, „Grundb.", S. 19 u. 20, Stadtplan. Vgl. auch Epstein, „Jüd. Altertümer i. Worms u. Speyer", Breslau 1896. — 17. Straßburg. Tafel I. 1. 1233. 2. Judengasse, vicus Judeorum, inter judaeos, apud judaeos. 3. Judengasse. 4. Teil des Hauptstraßenzuges'Langgasse "(röm. Oberstraße) — Poststraße, parallel dem Illfluß. — Kober, „Grundb^", S. 20, Stadtplan v. J. 1577 i. „Chroniken d. dtsch. Städte" Bd. IX. Lpzg. 1871, Stadtansicht von Merian Schmidt: „Straßburger Gassenu. Häusernamen im M.-A." Straßburg 1888, S. 90, Stadtplan. — 6. Die wiederhergestellten Mauern des Römerlagers umschlossen den Kern der frühmittelalterlichen Stadt. Das im Anschluß an die Heerstraße westlich entstandene fränkische suburbium wurde im VIII. Jhrh. in den Mauergürtel einbezogen. — Püschel, „Anwachset d. dtsch. Städte", S. 174 ff. — 18. Trier. Tafel IL 1. Anf. d. XIII. Jhrh. 2. Infra (extra) domos Judeorum, inter Judeos. — Kober: „Grundb.", S. 20. — 3. große Judengasse, kleine Judengasse. 4. im S. Simeonshof, am Hauptmarkt. Jenseits der von der Porta nigra zur Moselbrücke führenden Straße, gegenüber der Domfreiheit. — Stadtplan. — 6. Um die Mitte des XIII. Jhrh. ausgedehnte Befestigungen auf dem Boden der alten Römerstadt. — Renard: „Städtebilder", S. 97. — 19. Ueberlingen. 1. Vor 1332, 1351. 2. Judengasse, 3. obere Seestraße, 4. parallel dem Seeufer mit Gang zum See, 5. Synagoge 1332 eingeäschert, 1349 völlige Vernichtung. — Kober: „Grundb.", S. 20, Moritz Stern: „Beirr, z. Gesch. d. J. am Bodensee". Zeitschr. Bd. I, S. 216 ff. Stadtplan. — 20. Worms. Tafel II. 1. Vor 1090. 3. Judengasse, kleine Judengasse., Raschigasse. 4. an der Straße Speyer-Mainz, abseits vom Markte, da, wo die mittelalterliche Stadt nördlich über die Römerstadt hinausgreift, an der Stadtmauer neben oder an der Stelle der Friesensiedlung. — Kober: „Grundb.", S. 21, Stadtplan:, Weckerling: „A. d. Gesch. d. St. Worms". Korresp. Bl. d. Ges. Ver. d. Dtsch. Gesch. u. Altertumsvereine. 1910, Nr. 1, S. 26 ff., das. auch Plan von 1630, F. Falk: „Bischof 1. Bauordnung betr. d. Herstellung v. Stadtmauern um Worms". Forschungen z. Dt. Gesch. 1874, O. Stobbe: „D. Judenprivilegien Heinrichs II. f. Speyer u. Worms". Zeitschr. I, S. 214 ff., das. Bd. IL S. 277, M. Stern: „Ein Copialbuch d. Jüd.- Gemeinde Worms". — Das Donaugebiet 21. Augsburg. Tafel II. 1. (Vor 1241). 2. Judengasse 1372 (identisch?). 3. Karlsstraße. 4. 1259 bei der St. Leonhardskapelle auf bischöflichem Grunde an der die Stadt durchziehenden Hauptstraße, parallel zur Umgrenzung der Domfreiheit und zum Obstmarkt. 5. 1348 Judenmord. Bei der 2. Augsburger Judenschaft zu unterscheiden zwischen städtischen und bischöflichen Juden. 1438 Stadt zieht Judengut ein. — Fritz Leopold Steinthal: „Gesch. d. Augsb. Juden i. M.A." Bln. 1911, S. 10 ff-, 33, 6. H. Tykocinski in „Germ. Jud.", S. 14ff., Kober: „Grundb.", S. 16, zu 3. u. 4. Plan in Chroniken der Dtsch. Städte, Bd. V. Lpzg. 1866, Stadtplan. — 6. Im VIII. und IX. Jhrh. civitas auf die Domburg beschränkt, die in ihrem Kern mit dem römischen Castrum übereinstimmt. Im X. Jhrh. gehört der Perlach noch nicht zur Stadt, noch 1132 Marktansiedlung außerhalb der Stadt und unbefestigt. Im XIII. Jhrh. die im Plan angegebene Ausdehnung. — Püschel: „Anwachsen d. Dtsch. Städte", S. 163. - 22. Graz. 1. 1260. 3. Meßnergasse-Jungferngasse, Frauengasse; auch die Herrengasse. 1379 schon stark von Juden bewohnt. 4. parallel der Hauptstraße im Anschluß an den Markt. 5. Ausweisung 1439. 1466 in der Judengasse neue Kapelle, die spätere Stadtpfarrkirche. 6. Stadt gegründet erste Hälfte des XII. Jhrh., Herrengasse nach Ausweisung der Juden als Verkehrsstraße durch-, gebrochen. Später Ansiedlung in der Karlau außerhalb der Stadt am anderen Murufer, wo schon früher der Friedhof war. — Graz, ein Führer für Einheimische u. Fremde, Graz 1923, und Rosenberg: „Steiermark", S. 92/94. — 111

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