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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1930-01-01 · Heft 2 · p. Seite 110

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1930-1931
Issue
Heft 2
Article
Studien über die bauliche Entwicklung der Judengassen in den deutschen Städten
Date
1930-01-01
Page
Seite 110 (sequence 10)
Language
German
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Alexander Pinthus. Studien über die bauliche Entwicklung der Judengassen in den deutschen Städten. herrschaft. In römischer Zeit . bürgerliche Siedlung westlich des Lagers. In der ersten Hälfte des X. Jhrh. wird östlich der Römerstadt die Rheinvorstadt von der Rheingasse ausgehend durch fremde Kaufleute besiedelt. Um 1150 wird in der Judengasse das Bürgerhaus errichtet. — Keussen, „Topogr." Allgemeiner Teil, S. 30 ff., u. Klinkenberg, „Das Rom. Köln", Kunstdenkmäler der Stadt Köln, Bd. 1, Düsseid. 1006, S. 151, 152, 162. — 10. Köln-Deutz. 1. 1423. 4. Synagoge in der Freiheitstraße am Rhein. 5. 1784 Synagoge durch Hochwasser zerstört. 1914 abgebrochen. — Brisch, „Köln", Bd. 2., F. C. Heimann, „Die alte Synagoge in Deutz". Rheinische Mitt. VIII., 1914, S. 108 ff. — 11. Köln-Mülheim. 1. 1423. 4. Synagoge und Judenhäuser in der unteren Freiheit am Rhein. 5. 1784 durch Hochwasser zerstört. — Brisch, „Köln", II. Bd. — 12. Mainz. I. 1. (In römischer Zeit?, nach 982 die Familie Calonymus aus Lucca angesiedelt.) 1096, XIII. Jahrh. 4. unter der christlichen Bevölkerung zwischen Flachsmarkt und Betzelsgasse, längs der Emmeranstraße (früher Marktstraße), die vom Römerlager zur Rheinbrücke führt, „im schönsten Teil der Stadt". — Kober, „Grundb.", S. 18, auch Stadtplan u. Plan bei Fr. Lehne, „Kurze Gesch. d. Städte Mainz u. Worms". Mainz 1887, sowie Siegmund Salfeld, „Bilder aus d. Vergangenheit der jüd. Gem. Mainz", S. 3 u. ders., „Die Mainzer Judenerben" (Mainzer Zeitschrift II, 1917). — 5. 1012 Ausweisung (?), 1096 Flucht nach Speyer, 1286 Brand. — S. Eppenstein: „Zur Frühgesch. d. Jud. i. Deutschld." Monatsschr. 1919, auch Aronius, „Regesten", S. 96, Nr. 209. — 6. Römische Stadt zwischen Legionslager und Rhein den größten Teil des mittelalterlichen Stadtgebietes ausfüllend. Rheinbett in römischer Zeit breiter bis an die spätere Stadtmauer und hier und da noch weiter in die jetzige Stadt. 1. Hälfte des VII. Jhrh. Wiederaufbau von Mainz, behält lange ländlichen Charakter. 1021—1031 Stadterweiterung und Ummauerung, 1200 neue Stadtmauer, große Freiflächen eingeschlossen, die drei Bleichen erst im XVII. Jahrh. bebaut. — Karl Klein „Das römische Mainz", M. 1896, S. 5/8, u. K. A. Schaab, „Gesch. d. St. Mainz". M. 1841, I. S. 93 ff., 183 ff. — II. 1650 wird eine „alte Judengasse" zwischen Ohmbach, der Rosen- und Kuhgasse erwähnt. Im XVII. Jhrh. nicht von Juden bewohnt. 1662 Ghetto angewiesen (jetzige Synagogenstraßen?). 4. Am Rande der mittelalterlichen Bebauung. — Salfeld, „Bilder aus d. Vergangenheit", S. 43. — 13. Mannheim. Tafel III. 1. 1765. 2. Die Quadrate 49/61 und 73, 74, 81, 82, 88. 4. Von den Hauptstraßen abgesondert an der Stadtmauer. 6. Die Stadt Mannheim wurde 1689 durch die Franzosen zerstört. 1691 Konzession für die Wiederansiedlung von Juden in Mannheim. Ansiedlung in verschiedenen Straßen. Erst 1765 Umsiedlung in besonderes Viertel. — Leopold Löwenstein, „Gesch. d. J. i. d. Kurpfalz. Frkft. a. M." 1895. Abb. n. „Mannheim 1699". Grundriß des inneren Raumes der Kurfürstlich pfälzischen Residenzstadt Mannheim aus Hegemann, „Amerikanische Archit. u. Stadtbaukunst". Bln. 1925. — 14. Neuß. Tafel II. 1. XIII. Jhrh. 3. Glockhammer u. Judensteg. 4. An der Grenze des den Kölner Erzbischöfen gehörigen Hofbezirkes (curia, Salhof) auf der dem Markte entgegengesetzten, nach dem Rhein zu gelegenen Seite der Domfreiheit. — Kober, „Grundb.", S. 19, Stadtplan u. Plan bei Renard, „Städtebilder" sowie daselbst S. 75 ff. — 6. 1190 schon befestigt, 1074 bischöfliche Stadt. — Ilgen, „Entst. d. St. d. Erzstiftes Köln", S. 6. — 15. Rufach. 1. 1288. 2. der große schöne Judenhof u. Judengasse. 3. schon 1515 und heute noch Hassengasse. 4. an der Stadtmauer. 5. 1338. — M. Ginsburger: „Die Juden in Ruf ach" (Sehr. z. Gesch. d. Isr. in Elsaß-Lothr.), Gebweiler 1906, dort auch Judenhöfe in Gebweiler, Reichenweiler u. Ingweiler erwähnt. — 16. Speyer, a) 1. 1084 Gründung durch Bischof Rüdiger. 3. Judenstraße, Judengasse. 4. Südlich vom Dome im südlichen Teile der inneren Stadt „extra communionen et habitationen ceterorum civium". b) 1. wie a). 4. „clivus" in 110

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