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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1920-01-01 · 1/12 (Januar-Dezember 1920) · p. Seite 32

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XXIII (1920)
Issue
1/12 (Januar-Dezember 1920)
Date
1920-01-01
Page
Seite 32 (sequence 32)
Language
German
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32 und lässt sie allerlei Geschicklichkeiten lernen. Die ob des Fehlens ihrer Kinder verzweifelte Helene gelangt nach vergehliebem Sachen in ein Kloster. Der Prälat steht ihr bei und logiert sie bei einem in der Nähe wohnenden Schneider ein. Nun wollen mir erzählen von Helene ihr Vater. Der übergibt sein Königreich dem Ministerium, er hofft: ״alsdann wem sie derweil mein Königreich mit gute Ordnung /Uhren, dass kerne Klagen über ihn einlauftNach langer Wanderung kommt er zu eben dem Kloster und findet da Aufnahme, er reicht Helene, die um Almosen bittet, Geld, ohne sie als seine Tochter zu erkennen. Mittlerweile ist llelencus Gemahl aus dem Kriege .zurückgekehrt und fragt beim Empfang sogleich nach seiner Gattin. Man gesteht harmlos, man habe sie nach seinem Befehle verbrannt. Da fällt er in Ohnmacht und klagt, als er wieder zu sich gekommen: ״Meine schöne liebenswürdig() Helene habt Ihr verbrannt, ach Gott, ich sterbe vor Ungeduld״. Aul seine Drohungen hin zeigen sie ihm den gefälschten Brief und offenbaren, dass sie Helene haben fliehen lassen, worauf er sogleich die Stadt verlässt, um nach ihr zu suchen. Er reist von einem Land zum andern und gelaugt zu dem Grafen, der seiner Zeit die Kinder Helenens aufgefunden hat. Der nimmt ihn freundlich auf und lädt ihn ein, dem Traktament beizuwohnen, das er in drei Tagen veranstalten will, weil da die Kinder 13 Jahre alt werden, wobei die silbernen Büchscheu geöffnet werden, die ihre bis jetzt unbekannte Herkunft offenbaren sollen. Der Graf lädt zu diesem Feste auch einen uuweit wohnenden Prälaten ein; der kommt in Begleitung seines Gastes, des Vaters Helenens. Nachdem letzterer den Grund seiner Wanderung, die Suche nach der vermissten Tochter, genannt hat, eröffnet der Prinz, dass er seine Gattin suche, und erzählt deren ganze Geschichte; worauf der König ruft: Also sind Sie mein Schwiegersohn. Sie halsen und küssen sich und beschüessen, gemeinschaftlich Helene aufzuspüren. — Nun öffnet der Gastgeber die Büchschen. Alsbald erkennen die beiden Gäste ihre Söhne bezvv. Enkel. Des alten Königs Kutscher teilt nun mit, er habe bei der Wassertränke ein Frauenzimmer gesehen, das müsse die gesuchte Tochter sein. Er habe sie auf seine Vermutung hin angesprochen, da sei sie sogleich davongelaufen. Es wir.d daraufhin bekanntgegeben, dass jeder, der sie beherberge, aufs strengste bestraft werde, woraufhin ihr v Wirt sie hinausweisen will. Da sie aber fürchtet, dass man sie der Beseitigung ihrer Kinder •beschuldigen werde — ״denn sie wusste doch nichf dass, sie schon da seien״ — fleht sie so lange,

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