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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1920-01-01 · 1/12 (Januar-Dezember 1920) · p. Seite 30

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XXIII (1920)
Issue
1/12 (Januar-Dezember 1920)
Date
1920-01-01
Page
Seite 30 (sequence 30)
Language
German
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*ch1ß, 08 erhebt eich aber ein Sturmwind und trieb 'das Schiff .sehr weit weg, sie fahrt den ganzen Tag in Sturm und wusst nicht wo sie in der Welt ist, wie nun der Wind endlich aufhört* erblickt sie endlich Land, sie setzt alle ihre Kräften an um ans Land zu kommen, sie stieg aus ihren Schiff und sah sich auf alle Seiten herum ob sie nicht bei Menschen möeht kommen, sie erblickt von Weiten ein klein Haus, also ging sie darauf zu, wie sie herein kam, so findet sie drin ein Einsiedler welcher ihr fragt wer sie ist, sie erzählt ihm ihre ganze Begebenheit, er gab ihr aus Mitleideo zu essen und zu trinken, und sprach zu ihr liebste Prinzessin hei mir können Sie* nicht bleiben, denn ich kann ihnen nicht unterhalten mit Lebensmittel, auch schickt es sieh nicht dass ein Frauenzimmer soll bei mir sein, er gab ihr noch was Lebensmittel, sie bedankt sich bei ihm ganz höflich und ging fort, sie ging etliche Stunden in ein Wald, und dacht sich wenn sie nur ein Mensch möeht antreffen, endlich traf sie. an eine Frau, die 80 arum geht, in die Dörfer Hühner und Eier zu kaufen, sie grösst der Frau und fragt ihr ob sie noch weit hat zu eine Stadt oder Dorf, antwortet die Frau noch zwoi Stunden ist zu eine grosse Stadt, Ileleue sagt liebe Mutter ich will euch geben meiue Kleider und ihr gebt mir euere, und gebt mir etwas Geld zu, die Frau gab ihr Kleider mit Freuden an Helene, und nahm Helenes Kleider und gab ihr etwas Geld und Lebensmittel drauf araus, und bezeichnet ihr den Weg nach der Stadt, und wünscht ihr viel Glück mit, wie sie nun in die Stadt kam und ging von ein Haus zum andern um Almosen bitten kam sie auch endlich zum königlichen Palast, die Königin wundert sich über Helenes Schönheit und fragt ihr wer sie ist, sie antwortet sie ist ein Fischertochter, ihr Vater ist verunglückt und sie muss sich ihr Brot bettlen, sie ist schon sehr weit gereist, sie kann kein Kondizion bekommen, die Königin hat Mitleiden mit ihr und fragt ihr ob sie möeht Dienst annehmen bei ihr, da sprach Helene wenn ich die Gnade könnt haben, so war es ein grosses Glück für mich, ich kann gut kochen, auch gut nähen und sticken. Die Königin nahm sie darauf zu sich und gab ihr ein hübsch Zimmer ab und bekleidet sie hübsch, auch gab sie ihr viel zu nähen und zu sticken״. — Im Palast erblickt der Königin Sohn die schö ne Fremde, als sie an ein rBehmu stickte. Er verliebt sich und erkrankt schwer; . die מDoktors״ erklären seinen Zustand als Liebeskrankbeit. Auf* sein Geständnis meint die Königin, ihre Ehre leiai׳ unter einer solchen Liebe, er habe aber seinen freien

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