Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XXIII (1920)
- Issue
- 1/12 (Januar-Dezember 1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- Seite 29 (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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29 [ desselben Baches von einer Aasgabe מארץ המזרח gesprochen ist. Durch Norzi’s Angabe, dass die Mischne Tora Ausgabe des Mosos ■ ihn Schealtiel in Aegypten korrigiert sei, werde ich im meiner An- I nähme bestärkt, dass 1m Orient eine Druckerei bestanden hat, dio vor 150(J hebräische Drucke herstollto. Mein Freund Marx, dessen grosser Liebenswürdigkeit ich ein Exemplar des vortroÜlichon Buches: Census of Fifteenth Century Books ownert in America. Compilcd by a commitoe of the Bibliographical Society of America. New York 1919 verdanke, vermutet in den 4 Blättern, welcho, die von ihm geleiteto Bibliothek besitzt (p. 37), einen spanischen Druck. Weit eher würde ich in ilalberstam’s Mischno Tora Ausgabo die Wachstein 11 p 110 Konstantinopoler InkunabelV nennt- und welcho, wio ich hlalberstam schon im Jahre 1«99 mittoiitc, mit Gasters Ausgabe, die ich in meinem Vorträge über hebr. Inkunabel Leipzig 1902 S. 8 verzeichnet habe, identisch ist, oine spanische Inkunabel vermuten. Dio Historie von der Prinzessin Helene. Von 51. Schüler (Frankfurt a. M.) In der Stadtbibliothek zu Frankfurt a. M. befindet sich ein im Jahre 1782 3 zu Frankfurt a. d. Oder in der Druckerei des Professors Oelsner durch Isak und seinen Sohn Nachinan gedrucktes jüdisch-deutsches Büchlein. Es enthält ausser der Titelseite elf engbedruckte Oktavseiten in hebräischen Lettern. Der Titel lautet: Historie von der schöhue königliche Prinzessiu Helene welche durch ciuo Wasser Fahrt so verunglückte, dass sie musst ihr Broht hcttleu gchu, her nach erreichte sie wieder zum königlichen Stund, und ward zum Toht ver urteilt, aber horuach ward sie wieder durch sonderbare Zu fälle recht glücklich,.uud blieb Köuigiu bis iu ihr Eude, uud über windete mit der grösstou Ehre alle ihre Feinde. Bisher ist uirgeuds etwas von der Existenz einer jüdischdeutschen Bearbeitung der iu so vielen Literaturen vorhandenen Erzählung vou deu Schicksalen der frommen Prinzessiu Ileleue mitgeteilt wordeu; auch scheint sich weder in einer grossen deutschen Bibliothek noch in Oxford ein weiteres Exemplar des Textes zu finden. Daher folge eine eingehende Inhaltsangabe (zunächst wörtlich): »Es war einmal ein König, dieser hat eine einzige sehr hübsche und geschickte Tochter namens Helene, einmal be* lustigte sie sich und fahrt ganz allein herum mit ein Jacht-