Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XXII (1919)
- Issue
- 1/3 (Januar-Juni 1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- Seite 24 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2254995-7599528-7600268--4062-2258887- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Gcistlichcnsprache) übersetzt, mul wio Zunz n*vhwoist,1) bedeutet das gewöhnlich dio lateinische Sprache• Aber das ist durchaus nicht immer der Fall. Auf den! Titelblatt der 1798 in Fürth gedruckten ״Schildbürgor“ findet sich z 1t. dio Bemerkung ״üborsotzt aus dom Hochdeutsch (״.(ליגזון גלוווה So ist auch hier natürlich nicht uns Lateinische zu donkon. Wio eng sich unsoro Bearbeitung an das dcufycho Original h&l', mögen einige Zeilen beweisen: Str. 9.: Da das Vater und Mutter horten sio waren sohr dorschroekon Soin Vater sprach warum wilstu schon ziolin ein wok(n) Mir haben jo 1k)oin anderen Erben denn dich aloin Solt d'r was geschehn müsst unser Land vor Fromden sein. Volksbuch: Als dor Graf und dio Grälin ihres Sohnes Willen Vornahmen, wurden sio danibor nicht woiiig traurig; doch antwortoto ihm soin Vater und sprach: Peter, liebor Sohn, du woisst wohl, dass wir keinen andern Sohn haben denn dich allein, auch sonst keinen Erben denn dich .. . unsoie Grafschaft uni Herrschaft würdo ganz verloren werden. Str. 10,: Dio Muter sprach zu ihm: lieber Sohn was geh dir ab hio Du hast aller Selkeit und hast koin Müh Dio Leit die umziclm und besuchen dio Welt Dio müssen es schon kriogen vil Reichtum und Gelt. Volksbuch: Liobster Sohn, dir ist es nicht vonnöton, die Welt zu suchen; denn diejenigen, dio dio Welt suchen, tun es um Geld und Reichtum und dor Fürsten und der lioiren Gnad zu orlangcn. Str. 11.: Ks is kein Ferst auf der Erden, dor dir gloichon kan Der hat also wohl Lust und Berum bei jederman Auch hast ein schön Landschaft Gott sei Lob und Dank Warum wilstu nun zichn und uns bald machen krank. Siegmund war dorschrocken da er hert ihr Mut . . . Volksbuch: Du aber hast von Reichtum und Ehren, von Waffen und Ritterschaft, von Schönheit, Adel und Herrlichkeit solch Genügen wie ke'n Fürst der Welt. Du hast auch durch deino Tapferkeit überall einen guten Ruf erlangt; dazu sollst du Gottlob eine schöne Landschaft bositzen ... Als Peter solchon Willen soiner Eltern vernommen hatte, ist er sehr örschrocken , . . ») Ge*. Sehr. 8. 181.