Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XXI (1918)
- Issue
- 4/6 (Juni-Dezember 1918)
- Date
- 1918-06-01
- Page
- Seite 52 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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לעולמים וכף bezeichnst wird (s. Luncz Kalender für 6674, p. 56). — Der Stoff zerfällt nach der Vorrede 1,17 in zwei Serien, wovon die erste die Materien von Liebe und Treue, ־ Märtyrer- und Heiligengeschichten, die Wanderungen des Elias und den Kreis der Weisheits- und Erbauungsgeschichten umfasst, die zweite dagegen 6011 Volkserzüblungen, die Geschichten vom Heiligen Lande, Geister- und Dämonengeschichten, sowie die frommen und chassidischen Legenden vereinigen. Die beiden vorliegenden Hände aber enthalten folgeade Rubriken: Bd, I: Historien, Legenden, Märchen und Erzählvv*?en ־— Bd* II: Weise und Lehrer, Von den zehn Geboten, Dies-' seit;* Und Jenseits, EUas-Geächicbten, ausserdem aber enthält jeder Bä&d noch Xjrsehiedoaö Ergänzungen. Doch ist die Verteilung des Stoffes auf die betreffenden Rubriken, besonders in Bd. II, nicht genau eiugehaltcö. Söz;ßi in der Rubrik, ״Yöa den zehn Geboten״, die Er- *Ühlungnn auf j>. 76. 86. 9i. 94 11. i2r>, in den wElias-Geschichten״ die Geschichte von dem Blindgeborenen (p. ‘206—210) und die ganze äcebste und siebente Reihe (p. 208 ff), wo Elia garnieht erwähnt wird. Eino Legende mit eiüO&t und demselben Motiv (die Nachbarschaft ini Paradies) ist an zwöi verschiedenen Stellen mitgcteilt (R 114; H, 220», anstatt dass sie nobenöiääftder als Doubletten figuriren sölltou (zur Sache vgl. noch Heller, lt)BJ 66, 198—221). Manche Sachen sind aber ganz auszuscheiden, aö die Erzählung über den Tod Mariamnens (1,64) und über Leo da Modenas Braut (I, 298), die wahre Begebenheit enthalten, sowie die Stücke I, 277—295 (mit Ausnahme von p. 287—289), die Dichtungen und dramatische Allegorieen wiedergeben, (wie z. B. über J08cber, Scbeker und Tehiila, das auch M. Ch. Luzzatto dramatiach bearbeitet hat. — Die Verdeutschung der Texte stammt von Frau Rahel Ramberg-Berdyczewski, der Gattin des Sammlers, und ihre Uebersetzung ist zugleich anmutig und exakt. Manchmal nur ist sie zu wörtlich und daher dem Sinne nicht entsprechend. So z. B. wird קדש immer ״heiligen“ übersetzt (1,97. 149. 220 usw.) anst. ״sich antrauen, ehelichen“; 1,149 ״lass deine Hand über mir sein (תהי'דך בי) asat. ״bestrafe nur mich“ usw. Zu wörtlich und daher ungeschickt sind auch solche Uebersetzungen, wie ״flehe das Angesicht deines Gottes an“ 1,240; ״Alsdann hob Abba seine Fiisse auf“ 1,216; ״und wandte sich von seinem Rat weder zur Rechten noch zur Linken“ II, 56 und dgl. Hin und wieder, wenn auch vorhältnismässig selten, begegnet man auch falschen Uebersetzungen. So I, 98 ״der Gerechte könnt das Horz seines Tiores“ (Prov..!2,10) anst. ״die Begier“; 1,264 ״und wollte siö schwächen“ (im Original .ורצה למוגסד), anst. ״vorgewaltigen“; I, 828 ״die Seele Phaltis . . aus Gallien“ anst. ״aus Gallixn“. Ungenau ist auch die Uoborsetzung 11,188, 1. 6 v. u. — Sehr zu bemängeln ist die Transkription der hebr. Büchertitel. Abgc* Bohon, dass z. B. sebin einmal sch, das andere mal ä, und sehr oft & transkribirt wird, finden wir auch solche Monstra (II, 248) wie Sebule ha-leqet anst. Schibbole ha-leqet, Sefer hassidim tanina anst. tenjana usw. Dann aber auch in den Texten, wie z. B. 1,64 Sulamith auch Schelomith, I, 290 u. 292 Keseb anst. Kasab und dgl. Dies muss in den weiteren Bänden vermieden werden. — Das wichtigste bei' derartigen Sammlungen, wie die unsrige, sind Nachweise von Parallelen in, anderen Literaturen und diese zu finden war der Sammler in den Qellenangahen am Ende eines jeden Bandes redlich bemüht. Manche parallele Texte sind auch in den Ergänzungen abgedruckt (s. Bd. 19 822. 829. 880 u. 888—846; Bd. IXt 298—812, wo sogar eine