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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1917-07-01 · 4/6 (Juli-Dezember 1917) · p. Seite 86

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XX (1917)
Issue
4/6 (Juli-Dezember 1917)
Date
1917-07-01
Page
Seite 86 (sequence 38)
Language
German
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— 86 — gefangen und von der herzlosen Brandonie, die den Mörder geheiratet hat, schlecht behandelt, sodass er flieht,. bis ■er die Meeresküste erreicht. Kaufleute, die ihn aufs Schiff genommen,: und denen er vorgeredet bat, dass seine Eltern beide ״im Brothaus zu Nürnberg liegen“, verkaufen ihn an den König von Arrnonia, dessen Tochter Druseine sich in ihn verliebt. Als der Sohn des Sultans, von Babylonien diese zum Weihe begehrt und alle Mannen Armonias besiegt hat, tritt ihm der noch unerkannte, von Druseine ausgerüstete Bovo entgegen uhd erschlägt ihn. Er gesteht seine vornehme Abkunft und ־wird zu Druseines Gatten bestimmt; durch die hinterlistigen Machenschaften'eines Gegners wird er aber zum Sultan von Babylon entsandt. Von diesem als Mörder seines Sohnes zum Tode verurteilt, wird er׳ auf Fürsprache der Königstochter Margrete, die ’Lihn angeblich zu Mohamet bekehren will, begnadigt und in einen Turm gesperrt. Durch Tapferkeit und List entkommt Bovo und langt, als Bettler verkleidet, gerade zum Hochzeitsfeste Druseines an, die 'trotz ihrer Weigerung den alten Werber Macabrun heiraten 8011. Sie erkennt den alten Geliebten bald, ' und in der Nacht entflieht Bovo mit ihr auf dem Wunderross- Rondele. Pelecon (italienisch Pulicane), ein Wesen, das halb Mensch halb Hund ist, verfolgt sie; es findet ein heftiger Kampf statt, nach dem PeL sich den beiden als Gefährte ihrer Irrfahrten anschliesst. Nach längerem Aufenthalte im Kastell Uriens; eines Verwandten, müssen sie vor Macabruns Rache trotz Bovos Tapferkeit •־fliehen. Im Walde werden von Druseine Zwillinge geboren. Das zur Pflege und Ernährung Nötige wird von Pelecon in einem Kloster erbeutet. Als nach 6 j Tagen Bovo einen- Weg, der in die Heimat führt, sucht, werden die im Walde Zurückgebliebenen von Löwen überfallen, die Pelecon zerreissen, die Menschen aber verschonen. Da Bovo nicht zurückkehrt, wie verabredet ist, wandert Druseine in die Heimat, avo sie nach Abenteuern anlangt und vom Vater aufgenommen wird. Bovo, der bei seiner Rückkehr eine blutige Stätte findet, glaubt Frau und Kinder seien zerrissen. Er sinnt aber bald auf neue Heldentaten. Durch Zufall ־־gelängt er zu einer Truppe, die Sinihald von Sansimon unterstützen will im Kampfegegen Dudon. Mit Freuden schliesst sich Bovo an, und nach allerlei Erlebnissen verwundet er den Mörder seines Vaters schwer. Er wird von seinen alten Freunden bald erkannt; als Arzt verkleidet, gelangt er zu Dudon und tötet ihn; seine' Mutter Brandonie, die um Gnade bittet, wird ins Kloster geschickt ״bis gen Jauwel-Oster“. Bovo ist nun wieder Herr in seinem Land, da wird er nach einiger Zeit von der bedrohten Margrete

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