Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XX (1917)
- Issue
- 4/6 (Juli-Dezember 1917)
- Date
- 1917-07-01
- Page
- Seite 61 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2254995-7599526-7600260--3899-2258733- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
et den Titel ראש ישיבת גאון יעקב führten, s. zuletzt meine Abhandlung in der Schwarz-Festschrift, über die Geonim Egyptens, die den Titel ראש ישיבה. של גולה führten und über die Exilarchen dieses Landes 8. meine Schrift Babyl. Geonim, S. 98 ff., 112 ff., p. 471 ff. Seit Samuel b. Chananja war die Würde des Schulhaupts und des Nagid in einer Person vereinigt. Wann Maimonides Nagid wurde, lässt sich schwer bestimmen. Ina Jahre 1172 war er es gewiss noch nicht, denn wir finden, wie es scheint, 1176 in dieser Würde einen sonst unbekannten Abu-1 Barakät Jehuda b. Eiazar ha־Kohen.. Aber auch 1187 scheint ein zu frühes Datum zu sein, denn von dem berüchtigten Sar Schalom, gen. Zuta, haben wir Dokumente aus den Jahren 1188—1194. Mithin wurde M. Nagid erst am Ende seines Lebens und damit stimmt auch überein, dass wir den Titel אלרייס erst in einer Urkunde aus dem Jahre 1198 finden (8 Friedländer in der Cohen-Festschrift, S. 268, n. ljJ). Unzulässig ist es jedenfalls, mit E. anzunebmen, dass es zwei Nagids mit dem seltenen Namen Sar Schalom gegeben hat oder dassM. die Nagidwürde, nachdem er sie bekleidet hat, auf eine andere Person übertragen batte (S. 40; vgl. auch S. 55, n. 2). — S. 46, n. 2 das בסתאן אלעקול des Natanel ibn al-Fajjümi ist längst von D.Levine ediert (New York 1908; vgl. dazu die Besprechung Goldzihers WZKM 22,200). — S. 46, d. 4 die Beziehung von במאד מאד auf Muhammed ist viel älter als Samuel ibn *Abbäs, denn* sie wird von ibn al־Gauzije schon im Namen ibn Kutaibas angeführt (s. Steinschneider, Pol. 11. apolog. Literatur 827 u. Goldziher in Kobaks Jeschurun 9, 28 u. ZDMG 82, 874). Yon jiid. Autoren zitiert sie zuerst ibn Ezra im kurzen Komm, zu Ex. 1, 7. — S. 51, n 1. alle bisher bekannte GA. M’s. in arab. Sprache zählt Steinschneider, Arab. Lit. d. Juden S. 21^ auf. Hinzugekommen sind seitdem einige von Isr. Friedländer edierte {MGWJ 62,621. 58,469 u. JQR. N. S. 6, 1 ff.) und eins ed. Halper (ib, 6, 225> — S. 52 anst. Isak b. Sossan 1. b. Sason (so richtig S. 39). Araff Responsen von ihm sind in ms. Bodl. 28&<H* 2 u. 2855° enthalten. — S. 53 über den Exilarchen Jehuda b. Josia s. m. Babyl. Geonim 115. 136. — S. 55 über die laute Rezitierung der Tefilla s. jetzt die einleitenden Bemerkungen Friedländers zu dem von ihm edierten Responsum JQR, N. S. 5,1 ff u. Simonsen in d. Guttmann-Festschiift 211—212. — S. 58 hier bringt E. sehr gewichtige Gründe gegen die Identifizierung von Josef b. Jehuda ibn *Aknin, den er für einen Spanier hält, mit dem bekannten Schüler M\s, der aus dem Megrib stammte. Ein anderer Beweis gegen die Indentifizierung dürfte vielleicht noch der Umstand sein, dass al-Kifti von dem Schüler M’.s keine einzige Schrift erwähnt (s MGWJ 49, 56). — S. 65 zu den vormaimunischen Autoren, die halachische Gesetzeskodizes verfasst haben, ist vor allem Chefez b. Jazliach zu nennen, von dessen Werk uns jetzt ein beträchtliches Fragment ed. Halper vorliegt und unter dessen Einfluss M. gestanden hat (8. mein 26 אנשי קירואן). — S. 89 ff. zu dem Streite mit Samuel b. ‘Ali und den mit diesem Streite zusammenhängenden Fragen, sowie über den daraufbeziiglichen Brief M’.s an Josef b. Jehuda vgl. jetzt meine Babyl. Geonim, S. 24 ff.2). — j) Ich stimme mit Friedländer darin überein, dass in dem von ihm edierten Brief auf die Ernennung M.’s zum Nagid gezielt wird, beziehe es aber auf ein späteres Datum. Die Schlussworte (Z. 31 ff) beweisen nichts dagegen, denn M. konnte noch irgendwelche Werke zu verfassen die Absicht gehabt haben. 2) Unter den von E. erwähnten und analysierten Werken M.’s fehlt