Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XX (1917)
- Issue
- 4/6 (Juli-Dezember 1917)
- Date
- 1917-07-01
- Page
- Seite 60 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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vielen Darstellungen, die wir bi* jetzt von M/s Leben haben (׳zuletzt von J. Münz, Fr, a. M. 1912), ebenfalls ־schwer. Trotzdem gelang es Eppenstein, sein Lebensbild mit so manchen neuen Daten, die er aus den handschr. Responsen ms. Simonsen geschöpft hat, zu bereichern (s. S. 4, n. 2; S. 18, n. 3-4; S. 80, n 2; S. 42, n. 1; 8. 53, n. 4—6; 8. 87, n. 4 usw.) Die Darstellung selbst ist anschaulich geschrieben und dem Charakter eines Sammelwerkes ganz •angemessen. Im Einzelnen habe ich zu bemerken: 8. 3 inbetreff J osef ibn Zaddik wäre noch die bekannte Stelle aus dem Briefe an Samuel ibn Tibbon (Kobez II, 28 d) auzuführen : אכל אני ידעתי את האיש ואת שיחו והכרתי ערך מעלתו ומעלת ספרו וכר. — S. 4 halachische Ansichten des Vaters werden auch in Mischne Tora angeführt, vgl. z. B. הלכות שחיטה XI, 10: •ואבא מארי מן האוסרין ואני מן המתירין. — S 5 eine neue Erklärung dafür, dass M. Josef ibn Migasch als seinen Lehrer bezeichnet, habe ich Riv. Isr. II, 247, d. 1, gegeben und die Tatsache mit einer bei arab. Gelehrten gebräuchlichen Sitte in Zusammenhang gebracht. — S. 7 n. 1 1. 8*3צ1<נ:.י. — S. 10, n. 4 der בעל השיר ist Jehuda Hallewi (Diwan ed. Brody I 129 Z. 37; s. Bemerkungen 212, wo fälschlich Jehuda ibn Tibbon anst. Samuel). — S. 12 der Komm. M/s zu Rosch ha-Schana wird noch im מאור zu fol. 20a angeführt: כך פירש הרב משה ז״ל,• über den za Sukka s. Marx in Hoffmann-Festschr., 376. Die Sprache der Kommentare war nicht die hebräische, wie E. behauptet, sondern die arabische. Das sagt ausdrücklich Jakob b. Abbasi (falsch ‘Achsaij in s. Vorr. zur Uebers. der III Ordnung des Mischna-Komm. ואלו הפירושים לא נתפשטו באלו הארצות ... ובלשון ערב חברם, dann Menachem b. Zerach in s. Vorr. zu וכן חיבר פירושים בגמ, בלשון ערב ולא נתפשטו ממעוט עסק : צדה לדרך הבאים אחריו בבבלי. Demnach beziehen sich die Worte שחברתי בלישנא דרבנן in dem Briefe nach Lunel nicht auf die פירושים, sondern auf die כמה 14 .8 — .ענינים Saadja ibn Danan hat, trotzdem er spät gelebt hat, gute alte Quellen zur Verfügung gehabt (s. m. 43 אנשי קירואן), so dass auch seine Angabe über Jehuda b. Schoichan aus einer solchen Quelle geflossen sein muss. — 8. 15, n. 1 in der bekannten Stelle zu Mikwaot IV, 4 וקאתל עלי!4לך באלשבר ובאלד־ראע .ist nicht Alfasi, sondern ein Dunasch aus Nordafrika, der von Josef ibn Migasch (Resp. nr. 49) ausdrücklich genannt wird, gemeint, s. Haiberstam in 344 ,8 הלבנון u. Kaufmann, Ges. Sehr. III, 490. Auf dieser Seite sind auch die Noten in Unordnung geraten. -ל- S. 23 über die Unzulänglichkeit al-Kiftis als Quelle für die Biographie M/s s. noch meine Bemerkungen in MGWJ 49, 54. Ueber Samuel שקייל s. Kaufmann, 1. c. Warum die Authentie de« von ihm überlieferten Berichtes anzuzweifeln ist, sehe ich nicht ein. Die 8. 24 n. 1, angegebenen Punkte überzeugen nicht. Ueber seinen Aufenthalt in Palästina spricht M. oft, so z. B. in seinem Briefe an Josef ibn Gäbir (קובץ II, 16 b.), im Mischna-Komm zu Sota 2,4; Para 3,9 usw. — S. 25, n. 3 dass der angebliche Komm. Hais zu Tohorot nicht von ihm herrührt, hat zuletzt J. N. Epstein in seiner ® Monographie überzeugend nachgewiesen, vgl. dazu meine Besprechung MGWJ 1917, 220 ff. — S. 26 inbetreff des Mischna-Komm. wären noch die Worte M/s am Anfang s. Vorr. zum Buch der Gebote anzuführen, wo er diesen Komm.. החבור המפורסם nennt (אלתאליף אלמשהור; vgl. auch אגרת תימן in קובץ II, 4d Ende, wo בתחלת חבורגו הגדול בפירוש המשנה). Ueber Varianten im Mischna-Komm. vgl. noch Geiger, Moses ben Maimon, S. 61, n. 42. — S. 33 ff. Ueber die Geonim Palästinas, die, wie jetzt feststeht, vielleicht schon am Ende des IX. Jahrh. existierten und