Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XX (1917)
- Issue
- 4/6 (Juli-Dezember 1917)
- Date
- 1917-07-01
- Page
- Seite 52 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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zw. Babylonien und Palästina usw.) folgen sollen. Wir sehen ihrem Erscheinen mit Interesse entgegen und hoffen־, dass auch sie, ebenso wie das vorliegende, so manche Aufschlüsse über diese so wichtige und doch noch so sehr der Aufklärung bedürltige Epoche bieten werden. Samuel Poznanski.] MIDRASH Haserot we־Yeserot. Ed. from Ms. Adler (Nr. 2046), Ms. Bodl (Nr. 2659) and Brit. Mus. (Nr. 2746). With Notes and. Introduction by A. Marmorstein. London, Luzac, 1917. 8 °. 5 s. 6 d. [MISCHNA.] לקוטי משנה, Auswahl aus der Mischna mit kurzen! Kommentar von S. M. Zuckermann. Für Schulzwecke. Hannover, 1917. 50 S. 8°. NEUMARK, B. undMELAMEB,S.M.,מהות היהדות, Ein akademischer Bisput zwischen Prof. B. Neumark und Br. S. M. Melamed über das ״Wesen des Judentums“. New York, Verlag ״Achiever“, 1917. 8 °. POZNANSKI, S., תשובות רב סעדיה גאון על שאלות דדוי הבלט, Ein Fragment der polemischen Schrift Saadja Claons gegen Chiwi al-Balchi,. herausgegeben und bearbeitet. Warschau, Bruckerei d. Hazefirah, 1916. 40 S. 8 °. [Es ist dies eine Neuausgäbe des von Davidson äufgefundenen und von mir in dieser Zeitschrift (XIX, 2—8) ausführlich besprochenen Fragments der Polemik Saadjas gegen Chiwi. Dieses Fragment schien mir in vielfacher Hinsicht so bedeutend, dass ich es für nötig erachtet habe, es von neuem zu edieren, xunächst für solche Leser, denen die Ausgabe von Davidson schon wegen ihrer Abfassungssprache unzugänglich ist, und dann, um alle in meiner Besprechung enthaltenen Bemerkungen in Anlehnung an den Text systematisch zur Dar- Stellung bringen zu können. Ich habe in einer kurzen Vorrede (S. 6 bis 15) das allernotwendigste zum Verständnis des Textes zusammengestellt, den Text selbst aber in 31 Fragen, so wie ich sie auffasse, auch äusserlich eingeteilt. Dann sind zum Text auf S. 40 noch 4 additionelle Noten hinzugekommen, die ich auch hier wiederholen möchte. In Str. 6 korrigiert Herr H. Bornstein 'לקטן in לקמטון, dem Herrn, d. h. Gott (s. Schabbat 145b: קמטון ,אגמון וקמטון — comes). Der Kopist, der das seltene Wort nicht verstanden hat, änderte es in לקטן, um es dem vorherfolgenden היב anzupassen In Str. 17 ist nach demselben der Text in Ordnung. Die sich vom Menschen absondernden Flüssigkeiten Bind nur dann unrein, wenn es mit dessen Willen geschieht, nicht aber, wenn sie sich auf natürlichem Wege (כאשר צוה יוסדם) absondern, dann sind sie eben rein in jeder Hinsicht (קדושים המה מלפנים ולחיצון בכל מאדם; vgl. Nidda 43 a: אמר שמואל כל שכבת זרע שאין כל גופו מרגיש בה א*נה מטמאה; s. auch Mischne Tora אבית הטומאה V, 4). In Str. 49 bezieht sich nach Herrn Rosenberg (1916 הצפירה nr. 229) בשבטו noch auf בנו, mit ושיקוייו aber beginnt ein neuer Satz. Der Vater züchtigt den Sohn mit der Rute, um ihn vom Schlechten abzuhalten, und gibt ihm eine unangenehme und ihm Unbehagen verursachende Arznei zu trinken, um von ihm die Krankheit zu ■entfernen (להחדילו מרעתז ומחליו), und ebenso züchtigt auch Gott sein Volk zu dessen