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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1916-01-01 · 1/3 (Januar-Juni 1916) · p. Seite 11

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XIX (1916)
Issue
1/3 (Januar-Juni 1916)
Date
1916-01-01
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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11 Babli auf Abraham Maimuni 8. ib. p. 9, wo ersichtlich ist, dass der Neudruck Halberstams nur etwas mehr als die Hälfte des Liedes enthält. — Zuletzt sei darauf hingewiesen, dass der oben genannte ‘Ala al*Din Muw^kkit auch den Pentateuch-Kommentar Abrahams gekannt hat und aus ihm eine Stelle zu Gen. 2, 6 anführt (s. JQR13, 601). Yon diesem Kommentar, soweit er erhalten ist, bereitet nun E. seit Jahren eine Edition vor. Möge es ihm gelingen, sein Vorhaben, das sowohl zur jüdisch •arabischen Literatur als auch zur Geschichte der Bibel- . exegese einen wichtigen Beitrag bilden wird, recht bald zur Ausführung •zu bringen. An Dank der Fachgenossen wird es ihm nicht fehlen.] Samuel Poznanslci. EPSTEIN, J. N.; Per gaonäische Kommentar zur Ordnung Tohorotk Eine kritiscEe Einleitung zu dem R. Hai Gaon zugeschriebenea Kommentar. Berlin, Mayer u. Müller 1915. VI u. 160 S. 8°. M. 5. / [Im Jahre 1856 wurde der in der Ueberschrift genannte Kommentar im ק1בץ מעעי ידי גאונים von J. Rosenberg mehr ״schlecht“ als ״recht“ herausgegeben und als ein Werk des Gaon Hai ausgegeben. Indes fehlte es nicht an Stimmen des Zweifels an der Autorschaft dieses Gaons, dem u. a. auch Ginzberg in seinen Geonica I, S. 172—173 mit erwägenswerten Gründen Ausdruck gegeben hat. Nun hat sich Epstein, dem wir bereits eine Anzahl grösserer und kleinerer, sämtlich beachtenswerter Beiträge literarhistorischer und lexikalischer Art auf dem Gebiet der geonäischen Literatur verdanken, der lohnenden Aufgab,e unterzogen, dieser geonäischen Schrift eine eindringende Unter- ׳ Buchung zu widmen, womit״ er zugleich einen überaus schätzenswerten Beitrag zur Literatur dieser Zeit überhaupt geleistet hat. In 8 Abschnitten verbreitet sich der Verfasser über alle in Betracht kommende Fragen dieses bedeutenden Werkes in literarischer und sprachlicher Hinsicht, wobei er zu höchst wichtigen und unanfechtbaren Resultaten gelangt. — Nachdem Epstein, besonders an der Hand des Wb. von Ihn Ganäb, nachgewiesen hat, dass der Kommentar keineswegs Hai zuzusprechen ist, da jener, ein jüngerer Zeitgenosse des Gaon, denVerf&sser nur als einen Ostländer bezeichnet, ausserdem seine Zitate aus dem wirklichen Mischnakomm. Hais im direkteu Gegensatz zu den Erklärungen des טהרות Sp פירוש stehen, und als besonders ins Gewicht fallend die mannigfachen palästinensischen Beziehungen darin hervorgehoben hat, unternimmt er es, Heimatsort und Zeit des Verfassers, so weit als möglich, zu bestimmen. Hierbei weist nun Epstein nach, dass der Kommentar vielfache Berührungen mit Saadias Erklärungen der ׳iO Hapaxlegomena zeigt, sowohl in der Deutung von Mischnaworten, wio auch in der Anwendung von biblischen Aequivalenten zu talmudisehen Wörtern, ebenso wie manche Erklärungen des Komm, mit denen Saadias im Komm, zum Sefer Jezira und in seinem Agron übereinstimmen. Wenn nun einige Bemerkungen im Komm, von den uns vorliegenden Ansichten Saadjas ab weichen, so, ist E. wohl berechtigt, dies verschiedenen Rezensionen von S’s Bibelkommentaren oder einer späteren Meinungsänderung des Gaon zuzuschreiben. Hierzu sei noch bemerkt, dass ich bereits in meinen ״Studien über Dunasch’s Kritik gegen Saadia“, Monatsschr. 1902, S. 79 fgg. darauf hingewiesen habe, wie.Dunasch. mehrfach einen von dem unsrigen abweichenden Wortläut yon Saadias Kommentaren Y0r?ich gehabt haben muss. — Jeden-

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