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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1915-01-01 · 1/3 (Januar-Juni 1915) · p. Seite 7

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XVIII (1915)
Issue
1/3 (Januar-Juni 1915)
Date
1915-01-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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7 Handschriften sich mit eigenen Augen hätten überzeugen können, während sie jetzt diesbezüglich mit einer Versicherung des Autors vorlieb nehmen müssen. Auch wäre dem Werke — das darf nicht ▼erschwiegen werden — eine sorgfältigere Korrektur des Hebräischen zu wünschen gewesen, zumal es neben den übermässig vielen Druckfehlern eine stattliche Anzahl von Lesefehlern verunstaltet, wovon weiter unten noch die Rede sein wird. Doch sei gleich hier bemerkt, dass ein Werk nicht nach seinen Fehlern, sondern nach seinen Vorzügen, im vorliegenden Falle, nach der Belehrung, die es bietet, beurteilt werden muss, weshalb ich nicht anstehe, die Arbeit Bernheimers als eine nützliche anzuerkennen.— Ich wende mich nun den Einzelheiten tu, wobei ich die offenbaren und leicht erkennbaren Druckfehler ausser acht lassen werde, ln dem Seite 1 mitgeteilten Gedicht ist zu lesen Zeile 8 statt וממציא : והמציא; Z. 4 statt כשאר : כאשר; Z. 10 statt בחלמהם s בחלומם; Z. 16 statt ישלח לא״יסוף nach dem Metrum ישלח ל-אסוף. Aus demselben Grunde, wie auch dem Sinne gemäss ist 8.2, Z. 6 statt מהבין zu lesen מה בין S. 2, Z. 14 ועכירנו lies יעבירנו : Z. 26 להשנאה) ודלא להשנא?). Kodex 3 (S. 4) enthält die הלכות des «lesaia di Trani, des jüngeren, welche in der Schlussbemerkuog zu הילכות חולין mit Recht פסקים genannt werden. Demnach ist auch die Bezeichnung סמר פסק im Kolophon am Platze und das (siel) zu streichen, dasselbe gilt auch vom zweiten (sic!) zu הכתובים כוח הקלף; es bezeichnet eioen Pergamentkodex. S. 5, Z. 1 מכל, offenbar ככל, Z. 8 יהיח : והיה; Z. 19 : מתאלינו מתלאינו (oder יקוטיאל;(? תלאותעו (ebenda) ist etwas stark. ־— In Kodex 6, der einen unvollständigen anonymen Superkommentar zu Raschis Pentateuchkommentar enthält, steht auf der ersten Seite eine Grabschrift des הצדיק רבי' שמואל מפאדואח ז״ל. Letzte Zeile ״ ו^מ1 אלי 5ת1ןד גיוןאלsein Name ist Gott“. Vielleicht zu lesen: ו^מו אל בתוך ביחאל. Jedenfalls eine Anspielung auf Nameri 24,28 כשמו אל, das in manchen Bibelhandschriften als ein Wort geschrieben und שמואל gelesen wird (תיקון סופרים z. St.; Geiger, Urschrift 867 hält die Lesung שמואל für die ursprünglichere). Was nun die Frage betrifft, ob unser Samuel mit dem bekannten Juda Katzenellenbogen (Biographie in meinem Leo Modona*s Briefe, deutscher Teil 8. 98 108) identisch ist, sei folgendes bemerkt. Die hier mitgeteilte Grabschrift ist mit der in Padua noch vorhandenen Kochbe Jizchak XV, 1& und sonst gedruckten Grabschrift 8. J. Katzenellenbogens nicht identisch. Zu bedenken ist ferner, dass Katzenellenbogen stets Samuel Juda genannt wird, denn sein eigentlicher Name war Juda. Es dürfte sich um einen anderen Samuel Padua handeln. 8. 7 (Cod. 8, Nr. 2) i i das Epigraph bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Lies: תם ונשלם תהל׳ לאל עול׳ שנת ועבדי דוד נשי״א להם לעולם (nach Ezechiel 84,24). Ebenda אשר ר ח ב ת י למעלה, sicherlich אשר כתבתי למעלה. — S. 8, Z. 1 [1. ר״ משח; . שנתשל׳יז (1687) [שצ״ז .1) קניתי מי׳ [מן. Nachher folgt aber Zensur vom Jahre 1600, demnach wird das hebräische Datum richtig und 1637״" in 1677 zu verbessern sein. S. 13, Z. 2 streiche das *Fragezeichen zu 21 .8 — .יצ״ו, Kod. 25, Nr. 8 Dokumente über einen Streit der Rabbiner von Mantua (1600). Zu dieser Sammlung verweise ich auf die Briefe Nr. 210 214, welche ich in meinem ״Leo Modena’s Briefe**, hebräischer Teil, 8. 190—195 herausgegeben habe (vgl. auch deutscher Teil, S. 65 f.).— S. 26, Z. 4 von unten wird הדורש bedeuten der Prädicant, d. h. ein Dominikaner. — 8. 26, Z. 6 v. u. הכנת (lies חמת). — ß, 28, Z. 6 כתבתי וה הספר וסיסתיו ח, אלפים וסאה וארבעים ושתים

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