Mannheim
Compact Memory

Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1913-11-01 · 6 (November-Dezember 1913) · p. Seite 180

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XVI (1913)
Issue
6 (November-Dezember 1913)
Date
1913-11-01
Page
Seite 180 (sequence 16)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2254995-7599509-7600241--3317-2258172
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

180 בלי שיור .1 בלי ישאר 9 .1;כמו נצפון .1 מצפין (ms. München hat das unverständliche בלי שינה, s. Eppenstein, p. 144 n. 1); 1. 10 כמאמר 1, הרי מעט בצע שבצע הרגו 21 .1;כשאמר, hier 28 .1;מפני בצע שבצע 26—24 .1;ורגשות .1 ודגשתי lautet hier: ... ואין בכה דגש אחד להביא שחי אותיות נון השרש ששרשו רנן ונין הנקבות ואם היה לרבות נון טבנין הקל היה תרננה(תחנה .1) בשקל תשבנה ואם היה מפעל הדגוש היה תכננה כמו תרננה 89 .1;שפתי כי אומרה לך וכר fehlt der Zusatz des ms. München, dann 1. [וענין פתי [כמו] פתיות .1 40 •.1;ופתי בכאן שם [העצם. — p. 15 .1 ה בשובה .1 בטובה usw. — Hin und wieder allerdings hat unser ms. auch ärgere Lesarten und Auslassungen, so ist z. B. p. 7—6 .1 ה durch Homoioteleuta eine ganze Zeile (ולא אחוס . . . ולא־־אפרע) ausgefallen, dann ist es auch misslich, dass der Kopist unserer Handschrift alle von Josef Kimchi zitierten Gedichte ausgelassen hat. Trotzdem aber kann sie bei einer neuen Edition des Kommentars, die sehr erwünscht ist, grosse Dienste leisten. Von Wichtigkeit sind auch die in den Kommentar des Josef Kimchi eingestreuten, mit ר״ט eingeleiteten Erklärungen des Todros Hallewi, die, wie die Ueberschrift lautet, aus dessen Kommentar zu den Proverhien entnommen sind. Dieser Kommentar hat auch Jösef ibn Nachmias Vorgelegen und alle, drei von ihm zitierten Stellen (3,85; 26,9 u. 30,15—16) finden sich in.unserer Handschrift1). Es liegt nun nahe, den Kommentator Todros mit Todros b. Josef Hallewi Abulafia, der ein Neffe des רמ״ה gewesen und 1288 oder 1304 gestorben sein soll (s. Michael, p. 428, u. Jew. Enc. 1,143), zu identifizieren 2). Bedenklich ist nur, dass Todros b. Josef bisher Josef Kimchi seinen Kommentaren symbolische Namen gegeben hätte (auch der Titel ספר חורה für einen solchen zum Pentateuch ist nicht genügend gesichert). Es entsteht also die Frage, ob Josef überhaupt die Propheten kommentiert hat und ob die Zitate bei David nicht anderen seinen Schriften entnommen sind (vgl. auch meine Bemerkung zu Geigers קבוצת מאמרים, p. 204, n. 1). Es kann auch kein Zufall sein, dass wir von David gerade zu den Proverhien und zu Hiob, also zu denjenigen Büchern, die sein Vater erklärt hat, keinen Kommentar besitzen. Dasselbe ist auch der Fall mit den 5 Hollen und Ezra- Nehemia, die Josef vielleicht ebenfalls kommentiert hat (s. Geiger, 1. c., 208). Es bleibt nur also einerseits Daniel, den weder Vater noch Sohn kommentiert haben, und andererseits die Genesis, zu der wir von David einen Kommentar besitzen (s. ib., p. 239) und die wohl auch Josef, als eins der Bücher des Pentateuch, erklärt hat. Aber über diesen Kommentar Josefs (s. ib., p. 201) fehlen uns genaue Nachrichten. ') Besonders interessant ist die letzte Stelle, weil sich dadurch zeigt, dass das Zitat aus Todros mit והר׳ סעדיה ז״ל פי׳ לעלוקה מלשון רד• ל מפני ■סבת עלוקה והוא שרץ משרצי המים הנקראת בלשון ערב עלאקה ובו׳ beginnt. Dieser Anfang lautet aber in unserer Handschrift: י״מ לעלוקה רחש והוא משרץ המים ושטה בלשון ערב עלקה ובו', also bestätigt sich von neuem, dass der Namen Säadjas hier irrtümlicher Weise hineingeraten ist (s. ed. Bamberger, p. 181, n. 6). s) Bamberger (Vorrede, p. XIII) möchte ihn mit dem Vater Meirs

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.