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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1913-01-01 · 1 (Januar-Februar 1913) · p. Seite 31

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XVI (1913)
Issue
1 (Januar-Februar 1913)
Date
1913-01-01
Page
Seite 31 (sequence 31)
Language
German
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siebten Wald, der Schenk wird dazu aufgeboten, aber diesen treibt die Goldgier selbst znm Mord. Der Jade, als er das Vorhaben merkt, spricht: Die Vögel, die hier fliegen, werden den Mord offenbaren! Der Schenk lacht darüber, and als er das Schwert gezogen hat and ein Rebhuhn daher kommt, spracht re spottend: Jade, nimm wahr, das Rebhuhn wird offenbaren) Darauf mordet er ihn, nimmt das Gold and geht heim. Rieht lange, so wird dem König ein Rebbahn aufgetragen, der Schenk denkt dabei an des Jaden Wort and lacht. Der König fragt nach der Ursache, der Schenk offenbart seine Tat and kommt an den Galgen*. — ln allen wesentlichen Zügen decken sich die beiden Erzählungen, and es bleibt nur za ermitteln, aal welche Wege die mittelalterliehe deutsche Sage zur Kenntnis des jüdischen Predigers von Bagdad, dem der jüdisch-persiche Erzähler von Jerusalem seine Geschichte entlehnte, gelangt ist. 34. ספר בן סורת יוסף. Diesem Haapttitel folgt noch als Fortsetzang ומדרש עשרת הדברות. Als Verfasser nennt sich Jedid b. Joseph aas Bochara. Das 102 Blatt stärke Oktavbändchen ist als חלק ראשון bezeichnet. Es enthält, wie auf dem Titelblatt angegeben ist, Geschichten und Erzählungen, aas denen Sittenlehren za schöpfen sind, vielen Büchern and auch Handschriften entnommen. Druckjahr 5672 (1912). In einem persische wie hebräische Zitate enthaltenden Vorwort gibt der jugendliche Verfasser an, er »habe sein Werk gleichsam als Sühnopfer flargebracht, unter Hinweis auf Ps. 40, 7 f. ״Ich übersetzte diese Geschichten in persische Sprache mit zitternden Fingern and bringe sie ansern Brüdern, den Söhnen Israels, damit sie Tag and Nacht darin lesen*. Er hofft auch die anderen Teile nan’s Licht der Welt za bringen*. Das Vorwort schliesst mit einem Inhaltsverzeichnisse der 38 Nummern dieses Geschichtenbaches, das in zwei Teile zerfällt. Der erste Teil, No. 1—20, gibt nach dem Master des auf dem Titelblatte genannten Midrasch der Zehn Gebote Erzählungen zur Ulastration der zehn Worte des Dekalogs. Einige dieser Nummern sind dem genannten Midrasch entnommen. No. 3 findet sich in demselben (ed. Jellinek, Beth-Hamidrasch 1) auf S. 72, No. 10 auf S. 74, No. 4 aufS. 76, No. 16 auf S. 79, No. 17 auf S. 86. No. 20 (über das zehnte Gebot) ist, wie ausdrücklich angegeben wird (sonst fehlt jede Quellenangabe), dem ראשית חכמה entnommen. Aasser den aafgezählten Nammern enthält dieser Teil talmudische Erzählungen (8, 9), agadische Ausführungen (1, 3, 7,14, 19), Erzählungen aus späterer Zeit (4, 5, 6, 12, 15, 18). Die Erzählungen der letzteren Art überwiegen im zweiten Teile. Eine derselben (No. 27) hat den- .selben Inhalt» wie No. 10 der מעשיות נפלאים und trotz der ver-

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