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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1911-05-01 · 3 (Mai-Juni 1911) · p. Seite 70

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XV (1911)
Issue
3 (Mai-Juni 1911)
Date
1911-05-01
Page
Seite 70 (sequence 6)
Language
German
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70 (76—103) verbessert auf Grund des von ihm herausgegebenen arabischen Originals des פירוש הרמב״ם ז״ל למסכת אבות die hebräische Uebersetzung Ihn Tibbons; zu der Randbemerkung S. 85 Anm. vgl. b. Ber. p. 17 b (s. ד/,ם) und Tos. s. v. צורות; die LA. ר׳ יהושע בן פרחיה scheint doch die richtige zu sein, vgl. jetzt ספר מוסר des R. Joseph b. Jehuda ed. Bacher S. 54, 32. Es ist schade, dass Baneth das ס, מוסר noch nicht benutzen konnte; vgl. die Einleitung Bachers S. XIV fg. ־— Sehr beachtenswert ist der Aufsatz von Sch. Albeck (104—131) מחוקקי יהודה, über den Einfluss des ס, העתים auf die spätere halachische Literatur. Während der אשכול nur als Auszug des ס, העתים zu betrachten ist, beruhen auf dem Werke des R. Jehuda b. Barzilai auch ס׳ האורה und שערי תשובה. S. 114; שומת für סוטה verdient kein Ausrufungszeichen, vgl. z. B. Ginzberg, Geonica II, 59 u. 69. Zu der auf S. 116 ausgesprochenen (und in אשכול ed. Albeck S. 1 Anm. 1 wiederholten) Vermutung, dass ס, האורה (= Sammler) zu vocalisieren sei, vgl. schon ZfHB X. 169 (und Riv. Isr. VII. 198). — J. Theodor (132—164) ver-* öffentlicht einen מאמר על פירוש בראשית רבא, dem die ersten zwei Kapitel des RSJ fälschlich zugeschriebenen Kommentars auf Grund von zwei Handschriften beigefügt siud. Als Verfasser des ״erstenפירוש ״, möchte T. einen Italiener annehmen, der nach Worms oder Mainz gekommen wäre um bei R. Meir b. Jzchäg ש״ץ zu lernen (S. 148). Bezüglich der griechischen Kenntnisse des Verfassers (S. 141 u. Anm. 1) ist beachtenswert, dass er, allem Anscheine nach, פילוסופוס für ein Schimpfwort hält (vgl. S. 151 ט). — A. Marx (156—172; deutscher Teil 392—399) druckt aus verschiedenen Handschriften Fragmente des סדר תנאים ואמוראים. S. 166 (Z. 3); für das unverständliche כה״ד ר, ב דורי ן ופיר׳ הוא ist etwa zu lesen ברור כי מא״י הוא, wenn auch diese Ausdrucksweise, vereinzelt darstände. — Vor einigen Jahren beabsichtigte ein russischer Verleger eine Gesamtausgabe der Schriften meines seligen Grossvaters מוהר״ץ חיות ז״ל zu veranstalten; für den ersten Band bereitete ich das מבוא התלמוד und die הגהות לש״ם בבלי mit Zusätzen vor; von diesen Zu- Sätzen erscheinen hier die auf 177—173) הגהות למסכת ברכות) bezüglichen. —r S. H. Margulies (178—186) setzt seine הגהות על מסכת שבת b. u. j. fort (vgl. Harkavy-Festschrift, hebr. Teil, S. 123 folg.). — S. Schechter (187—192) veröffentlicht aus der Geniza, Fragmente eines halachischen Midrasch zu Deuteron. (מכילתא לדברים פ, ראה). S. 189 Z. 13 ist wohl zu ergänzen אמר רבי נרא]ין דברי]. Z. 17 ist meines Erachtens הרוצח לקבל ימין יבוא ויקבל zu belassen; ימין bedeutet wohl שלא ניתנה) תורה אלא בימין); der Sinn der Stelle •ist: היאך למדו אומות העולם תורה (Tos. Sota 810 Ende). J. D. Märkon (193—211) publiziert unter Beigabe von Phototypien שני קטעים של משנה עם הנקוד הבבלי עפ״י כתב יד של חביבליותיקה הקיסרית בפטרבורג. Es handelt sich um Fragmente zu Bikkurim, Sabbath, Erubin, Edujoth, Zebabim. S. 194,11 מהיד. — Und nun zum deutschen Teile: W. Bacher (1—16) gibt aus seinem, in Vorbereitung befindlichen, Werke: Tradition und Tradenten in den Schulen Palästinas und Babyloniens, ein Kapitel das den Titel führt: Vortragende Tradenten tannaitischer Lehrsätze in den amoräischen Schulen. — S. Krause (17—36) behandelt: Die Versammlungsstätten der Talmudgelehrten. In der Baraitha Sanh. p. 32 b findet K. (S. 18) den Schluss אחר חכמים ללישכת הגזית auffallend und meint: ״Es dürfte vielmehr der Satz die messiänische Zeit vor Augen haben, in welcher eine restitutio in integrum erhofft wurde.״ Diese Vermutung scheint mir recht unwahrscheinlich zu sein, eher würde ich annehmen dass es sich um eine

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