Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XIV (1910)
- Issue
- 5 (September-Oktober 1910)
- Date
- 1910-09-01
- Page
- Seite 137 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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— 137 — wertvolle Vorarbeit in Harkavy’s Noten in REJ Y und VII. Ein einfach er Verweis auf diese ist aber doch nicht genügend, vielmehr hätte in den meisten Fällen ihr Inhalt kurz wiedergegeben werden sollen, besonders, wo es sich um Verweisungen handelt. Die REJ naehzuschlagen, um dort einfach auf eine oder mehrere andere Stellen hingewiesen zu werden, ist lästig und ärgerlich. Für die Geschichte der Juden im Frankenreiche hätte neben den von Grätz citierten, vielfach den Benutzern des Buches unzugänglichen Quellen, regelmässig auf das oft benutzte Regestenwerk von Aronius hingewiesen werden sollen, wobei sich noch manche Berichtigungen ergeben haben würden. Damit wäre auch zugleich eine Ergänzung der von Graetz benutzten nichtjüdischen Quellen an vielen Stellen gegeben. Für eine spätere Auflage des Buches müsste E. bestimmte Abkürzungen für häufig benutzte Bücher einführen. Das u. a. 0. ist oft sehr störend; z. B. hinter p. 84 Noeldeke a. a. 0.; das Buch ist aber p. 8 mit Titel angeführt und p. 13 zum letzten Male vorher erwähnt-, ebenso geht Steinschneider a. a. 0. p. 209 auf p. 159 zurück; p. 267 bezieht es sich auf das p. 265 Ahm. 4 citierte Buch, während inzwischen p. 266 Anm. 2 ein anderer Artikel desselben Verfassers citiert war. Bei den häufigen Verweisen auf Harkavy’s Noten in der Revue wäre Revue V auch kürzer als a. a.O. Manche Nachträge wie p. 206 Anm. 2 undp. 386 hätten ohne Schaden wegbleiben können, p. 37 ist die Angabe wie auch sonst einige Male zu unbestimmt. Die Correctur des Buches lässt sehr zu wünschen übrig und die Druckfehlerliste p. 659 könnte erheblich erweitert werden; p. 11 sind sogar die beiden ersten Zeilen der Seite die letzten geworden. Aber alles dieses sind nur Aeusserlichkeiten, die den Wert der fleissigen und in einem kleinen Orte unter sehr schwierigen Bibliotheksverhältnissen zu stände gekommenen Arbeit des Herausgebers keinen Eintrag tun. Das Buch hat durch seine Zusätze einen ganz anderen Wert erhalten und wird allgemein mit Dank für die reiche Belehrung, die es nun bietet, benutzt werden, wozu auch der sehr erweiterte und verbesserte Index wesentlich beigetragen wird. Es möge nun eine Anzahl von Einzelbemerkungen folgen, die sich Ref. am Rande notiert hat. Ref. hat den Bänd nur zum kleinen Teil durchgelesen, aber das Ganze wiederholt durchgeblättert. Ginzbergs Geonica I, die erst nachher erschienen und bei einer neuen Auflage durchgehend verglichen werden müssen, sind in Folgendem nicht berücksichtigt, p. 12 Anm. 1 die babylonische Punktation ist nicht nur in einzelnen alten Hss. enthalten. Es hätte auch hier schon, wie es p. 142 geschieht, auf das dritte Punktationssystem hingewiesen werden sollen. — p. 15 Anm. 5 wird Neubauers Ausgabe des Scherira-Briefes citiert, aber erst p. 127 der genauere Titel gegeben, — p. 23 Anm. 2 wird der Midrasch zu den Psalmen als Midrasch Tehillim, p. 39 Anm. 1 als Midrasch zu Psalter, p. 271 Anm. als Midrasch Schocher Tob citiert. — p. 48 Anm. 1 vgl. auch Isr. Levi, Histoire des Juifs de France I 1903, p. 49 Z. 2. Dass Marseille ״hebräische Stadt“ genannt werde (p. 49), ist nach Aronius p. 17 unrichtig. — p. 60 unten. Ueber das Grabdenkmal zu Tortosa vgl. J. Derenbourg, Notes Epigraph!ques (1876) p. 10 ff. — p. 77 Anm. 2 ist auf Nöldeke’s Beiträge zur Kenntnis der Poesie der alten Araber (1864) p. 52—86 und Delitzsch, Jüdisch-arabische Poesien 1874 zu verweisen. ־— p. 93 Anm. vgl. D. S. Margoliouth und Hirschfeld J.R.A.S. 1906 p. 363 — 71, 701—4 1001—2. Der Divan des Samuel erschien kürzlich (1909) in Beyruth ed. Cheikho, der den Dichter für einen Christen hält. —p. 107 Anm. 4