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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1910-05-01 · 3 (Mai-Juni 1910) · p. Seite 89

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XIV (1910)
Issue
3 (Mai-Juni 1910)
Date
1910-05-01
Page
Seite 89 (sequence 25)
Language
German
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89 Gründe gegen diese Lesung vor. Der Sinn ist ״Wer kann sie zählen, and dann ihre Zahl angeben0. Für שאלו ist ans metrischen Gründen אלה? — biblisch! — za lesen, während am Ende nar ein כ vor T hinzuzufügen ist, um einen befriedigenden Sinn za erhalten. iT$C 13 ״mit freigebiger Hand“. פקר ist talmudisch, freilich nur in schlechtem Sinne ״zügellos sein0, während Hai es auch in lobendem Sinne gebraucht, wie ähnlich auch das latoinische ״über“ diese doppelte Bedeutung hat. — 11) Nach צר ist wohl ein Buchstabe ausgefallen, da das Metrum eine Form wie oder צך verlangt. 12) Trotz Chajes halte ich an der Auffassung fest, die ich in Geonica von diesem Verse gegeben habe; der Sinn ist: Sein ganzes Streben ist, wie überall bekannt, nur Gutes zu tun; an seinem — des Güten — Schritt hielt er fest seinen Fuss, so dass derselbe wohlbefestigt und gerade ward. Die Vorstellung, als folge der Edle diem Schritte des Guten, ist zu natürlich, dass es weiterer Belege für dieselben, bedürfte. Hach רגלו habe ich nach Ps. 40,3 .והוכנה hinzugefügt, da es höchst anwahrscheinlich ist, dass der zweite Hälbvers nur aas Füssen besteht. Dr. Davidson ergänzt den fehlenden Fass nach Job. 23,11 durch p!9} ולא. 13) Gemäss der Auffassang der vorhergehenden Zeile habe ich ירו in ידי geändert, was־ kaum als eine Emendation anzusehen ist, da י und ו in der Handschrift kaum zu unterscheiden sind. Das zweite Hemistiche enthält eine Begründung, waram der Schreiber es kaum wagt, das Lob des gefeierten Mannes zu verkünden. ״Denn ist nicht das Vermögen des Edlen in der ganzen Welt — •הבג richtig von Chajes ergänzt - verstreut“! 14) Der Sinn des ersten Hemistich ist mr nicht klar, und wäre es nicht gegen das Metrum, so würde ich lesen: *?נודה ל ־״ ,?»דר. ל'WO ich auch hinwandere, so folgt hinter mir seine Güte0. Das letzte Wort liest Dr. Davidson ואמרה, das viel besser ist als ואזורה des Textes. — 15) Chajes liest ככד wie ein Kor, wogegen jedoch das folgende ״ (! כבשורהScheit“ spricht, und ich lese daher ״ ,כבדwie zu tausend ein Ast and wie za hundert ein Scheit0. Das unmögliche ותטהירה in Geonica ist ein Druckfehler and muss ואטהירה lauten. — י) Wahrscheinlich ist wohl כשורה? zu lesen, denn sowohl Jüdisch- Aramäisch wie Syrisch lautet die Form *בשור bezw. גשורא; das Wort ist Assyrisch: guiuru. liit בשרי »Stücke* — ein sehr zweifelhaftes Wort! — hat es sicher nichts au tun. Die!Redensart כשיבא סכשורא hat wohl hier mitgespielt

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