Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XIV (1910)
- Issue
- 3 (Mai-Juni 1910)
- Date
- 1910-05-01
- Page
- Seite 86 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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- Yanai 1× ep/1033832
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86 Gegenstände seines Gesanges sind in der Lehre Gottes und nichts Fremdes; den Park seines Palastes bilden Jannai und Elazar.“ Unter Jannai und Elazar sind sicher die alten Synagogendichter Jannai und Elazar Kalir zu verstehen, die als die wahren jüdischen Dichter im Gegensatz zu den ״Modernen“ hingestellt werden, Weil sie von der ״fremden“ arabischen Dichkanst nichts wissen wollten. Das von Hai in dieser Epistel angewandtes Metrum ist, wie schon Chajes bemerkte, eine Modifikation des und besteht in der achtmaligen Wiederholung des Fusses ןו״עייין^, wobei in einigen Versen der vierte Fuss des zweiten Hemistiches zu סעורין verkürzt ist.1) Die Behauptung von Chajes, dass noch andere Verkürzungen vorlägen, entspricht wohl der vorliegenden Gestalt des Textes, wie aber weiter unten gezeigt ist, sind diese Unregelmässigkeiten auf Rechnung des korrupten Textes zu setzen. Die Verkürzung des letzten Fusses im ist bei den späteren Dichtern die übliche Form dieses Metrums, und zwar gebrauchen sie meines Wissens nie mehr als sechs Füsse, sodass Hai in seiner Epistel eine sonst ganz unbekannte Modifikation dieses Grundmetriums verwendet hat.2) Da, wie schon oben bemerkt worden ist, der Text dieses Fragmentes ziemlich im Argen ist, so dass mir zuerst ״die Füsse gar nicht in den Kopf gehen wollten“, hielt ich es für ratsam am Ende dieses Aufsatzes den von mir emendierten Text zu geben, den ich zugleich vokalisierte3) und in ״Füsse“ einteilte, um den Erläüternngen desto leichter folgen zu können. 1) Ich folge dem Vorschläge Chajes und lese ומעוני יחסוה anstatt ,טעוני וןוסיר da sonst eine Kürze fehlt; ich will jedoch bemerken, dass in der Handschrift von letzten Worten nur die Vokale sich erder Aussöhnung der flfiupter der beiden Akademien. Uebrigens habe ich kein Zweifel, dass 67,3 nicht von den חמס» des Gaons, sondern von den seiner Schwester womit also zur Zeit der Abfassung dieses Gedichtes die Töchter des Gaon gar nicht verheiratet waren. Meine Vermutung — Geonica 1,10 — dass im Fragment J.Q. R. XVill, 404 ישראל יש׳ ist, gewinnt an Wahrscheinlichkeit durch die Worte 66, ישראל mn die wohl auf Ben Hofni’s Sohn anspielen und es ist dieser Sohn des Gaon der als אבי ברוך וינאי שלמה beschrieben wird und nicht der Gaon selbst Vielleicht gehört 67,11 הכהן zu בארך und nicht zum folgenden אסרס, so dass wir einen direkten Hinweis auf Ben Hofni hotten, der ein כתן war. *) Ich habe die Worte am Ende der Versa immer als PaustÜfonn vokalisiert, so dass nur in wenigen Fällen diese Verkürzung sich nachweisen llsst *) Vgl. Brody 1. c. p. 82. *) Ich hielt es aber für überflüssig aueh die דגשים zu setzen.