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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1910-03-01 · 2 (März-April 1910) · p. Seite 47

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XIV (1910)
Issue
2 (März-April 1910)
Date
1910-03-01
Page
Seite 47 (sequence 15)
Language
German
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47 Chacham sagt in einer Anmerkung zur Vorrede des Verfassers, er habe an der Spitze einer Handschrift, welche u. a. auch תפפיר עקידת יצחק (s. N. 17) enthielt, die Angabe gefunden : מאתי.הצעיר אלישע בן הרב די שמואל דל בעיר צמרקנד בשנת התכ׳יט. Der Dichter lebte also, im Jahre 1669 in Samarkand, offenbar seiner Heimat und gehörte tatsächlich zum Kreise Jussuf Jehudi’s (Joseph b. Jizchak). Ueber das Werk selbst sei Folgendes bemerkt. Est ist eine freie und vielfach kürzende Bearbeitung von ״Prinz und Derwisch“ (wie das Buch in Meisel’s deutscher üebertragung-heisst). Aus der Vorrede Abraham Ibn Chasdais gibt Raghib in seiner eigenen kurzen Vorrede nur die Uebersetzung des Epigramms: עלי שלש מאד ירגז לבבי; dann bietet er die durch die Ueberlieferung des persischen Epos geforderten einleitenden Kapitel .(s. Zwei jüdisch-persische Dichter S. 35): Von der Einheit Gottes; Lob Moses’; Ursache der Abfassung des Buches^ Ein kurzes Kapitel: Beginn der Erzählung, entspricht dem Inhalte der הקדמת המחבר bei Abr. Ibn Cbasdai. Hierauf folgen nach einander die 35 Pforten des Werkes. In den ersten 14 Pforten ist die persische Bearbeitung durchaus metrisch (und zwar in dem von Scbahin angewendeten Versmasse) ohne Rücksicht darauf, dass die Vorlage Reinprosa, unterbrochen durch metrische Stücke, ist. Von der 15. Pforte an hält sich Raghib an die Form der Vorlage und lässt Reinprosa (er nennt sie in der Ueberschrift der betreffenden Stücke נצר> d: i. 1יןר yu) mit metrischen Stücken (פ$עה) abwechseln. Im Anhänge gibt der Herausgeber eine kürzere paraenetische Dichtung מצזן אל פנר (Schatzkammer des Rates) von Jehuda Jachja b. David aus Schiras, dem Verfasser der ״Sieben Vesiere) (s, J. Enc. VII, 393, Cowley, Catalog der Manuscripte der Bodleiana N. 2906,2, wo der Dichter *יהודה בן אלעזר כאש heisst; JQR XVI 538,9 wo er Jachja heisst). Die Dichtung besteht aus 168 Distichen. כלאם כאבא. S. unten N. 32 Ende. E. Liedersammlungen. 24. 3 ,'שמח ישראל und 68 Bl. kl, 8°. 1901. Herausgegeben von Israel b. Abraham Jezdi. Eine ausführliche Be- Schreibung enthält meine Abhandlung: ״Ein hebräisch-persisches Liederbuch“ in JQR XIV, 116—128, 25. 3 .חיאת אלאיאם שירי קדש und 29 Bl. kl. 8 °. 1907. Von Ghajjim Eleazar b. Chanina Miz r ac hi, der in der persischen Vorrede den Zweck seiner Sammlung angibt. Es sind Lieder für Sabbat und Feiertage, zu Gottes Ehren zu singen. Er nannte die Sammlung ״Leben der Tage“, weil die sechs Wochen-

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