Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XIV (1910)
- Issue
- 1 (Januar-Februar 1910)
- Date
- 1910-01-01
- Page
- Seite 15 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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16 Zwei Jahre vorher (1883) war die persische Ps&lmenüher- Setzung desselben Autors in Wien, erschienen (s. Literaturblatt für orientalische Philologie 1, 183).. Die sprachlichen Eigentümlichkeiten dieser Proverbienüber- Setzung hat K. V. Zetersteen in Z. D. M. G. LIV, 555—559 besprochen. 4. 4 .ספר איוב עם העתקה בלשון פארסי und 108 ßl. kl. 8°, 1895. Der Text des Iliobbuches mit gegenüberstehender persischen üeber- Setzung. Diese hat Molla Salomo Babagan b. Pinchas aus Samarkand zum Verfasser. In der Einleitung (II a—IV a) spricht er vom Buche Hiob selbst und dessen Grundideen (er citiert dabei Crescas und Maimuni) und giebt den Zweck seiner Ueber- Setzung an, zu der ihn vor allem seine alte Liebe zu diesem biblischen Bache geführt habe (ומדי הגיגי בו מצאתי בו די עונג והשתעשע רוחי ונועם מתק מליצותיו היו ל' למעדנים). Durch seine Arbeit solle der religiöse Glaube der Leser befestigt werden und zwar in einer Sprache, die den Juden von Persien, Buchara und Samarkand das Verständnis, des biblischen Buches vermittelt, das überdies nach alter Gewohnheit am 9. Ab gelesen werden soll. Dieser letzte» Bestimmung entsprechend fügt er die Haphtara des genannten Fasttages (Jerem. 8,13—9,23) mit einer persischen Paraphrase hinzu (p. 95 b—108 a). Den Text begleitet ein kurzer Kommentar (Worterklärungen). Als seine Quellen nennt der Verfasser in der Einleitung David Kimchis Wörterbuch und Grammatik und ביאור המצורות (s. oben N. 2 Anfang). Eine Approbation des GrGSsrabbiners J. S. Eljaschar schützt das Werk für 15 Jahren vor Nachdruck. 5. התרגום בלשון פארסי (sic) 2 .ספר שיר השירים עם העתקה und 46 Bl kl. 8°, 1896. Der Herausgeber, Molla Raphael b. Pinchas Nasi aus Chokand berichtet in einer persischen Vorbemerkung von dem alten Brauche der bucharischen Juden, das Hohelied auf vier oder fünf Tagen des Pesachfestes zu verteilen und so die persische üebersetzung des Targums zu demselben (תפסיר תרמם שיר השירים) zu lesen. In dem dann folgenden hebr. Vorworte erzählt er, dass in seiner Heimat vor dem Feste zu diesem Zwecke die Uebbrtragung des Targums ins Persische von den Schulkindern gelernt wird (כדי שיהיה התפסיר שנורה בפיו ללמוד בידט בבית הכנסת בפני הקהל). Die Redigierung der persischen Üebersetzung habe auf seine Bitte Simeon Chacham übernommen. Diese Arbeit des berufenen bucharischen Uebersetzers ist so eingerichtet, dass nach jedem Verse des Hohenliedes dessen wörtliche persische Üebersetzung und dann die des Targums zu dem Verse folgt. —