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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1910-01-01 · 1 (Januar-Februar 1910) · p. Seite 13

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XIV (1910)
Issue
1 (Januar-Februar 1910)
Date
1910-01-01
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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13 Chacham zum Verfasser. Auf dem Titelblatte ist diese neue persische Pentatcuchübersetzung mit folgenden Worten gekennzeichnet. תפסיד עה״ת כלשון פרסי צח מלה במלה כשפה המדוברת גץ ההל עדת בוכארא ואגפיה. Die Uebersetzung (natärlich gleich allen jüdisch-persischen Drucken in hebräischer Schrift) bietet die Wörter in genauer Vokalisation und durch Punkte von einander gesondert. Zu einzelnen Ausdrücken sind in Klammern Uebersetzungsvarianten beigefügt, ln Fussnoten werden oft Schahin (s. unter No. 20), Saadja Gaon, Raschylbn Esra ü. a. als Autoritäten für einzelne Uebersetzungen angeführt. Der Uebersetzer, hat auch, wie auf dem Titelblatte angegeben ist, den Text des Targum mit Sorgfalt durchgesehen und zwar על פי ספרים ישנים מדויקים ועל פי ספרי דקדוקי התרגום ום׳ אוהב גר. In einer langen hebräischen Einleitung zum ersten Bande (datirt vom 8• Nissan 5661) gibt Simeon Ghacham Rechenschaft über sein Werk und bietet interessante Beiträge zur Geschichte der jüdischpersischen Pentateuchübersetzungen, die ich in Jew. Enc. (a. a. 0.) verwertet habe. Als Herausgeber nennt sich auf dem Titelblatte: יוסף כהן המכונה חסיד ק מו׳ יצחק בתך עופי בן מו׳ מולאקנד aus Buchara. Er lasst der erwähnten Einleitung Simeon Chachams seine eigne Einleitung (I. p. VII b - VIII b) in persischer Sprache folgen. Aus derselben sei die Angabe hervorgehoben, dass die Juden Bucharas von altersher als Erbe der Väter eine Art Uebersetzung der Bibel haben, die sie aus dom Gedächtnisse ihre Kinder lehren, die aber niemals hiedorgeschriebcn wurde. Im Eingänge des vierten Bandes widmet der Herausgeber oin Gedenkblatt seinem inzwischen verstorbenen Vater, der seit seinem zwanzigsten Lebensjahre 52 Jahre lang, ein strenges Fastengelübde eingehalten hatte (daher bekam er wohl auch den Beinamen Sufi).— Jeder Band enthält am Schlüsse die Haphtaras zu dem betreffenden Buche (ohne Heber- Setzung). Die persische Pentateuchübersetzung Simeon Chachams, die den Charakter einer wörtlich genauen Interlinearübersetzung hat’ verdient als Zeugnis der traditionellen Bibelübersetzung der bucha” rischen Juden, aber auch in sprachlicher Hinsicht besondere Auf־ m'erksamkeit. Es sei noch bemerkt, dass dem ersten Bande Approbationen des sefardischon Grossrabbiners von Jerusalem (J. S. Eljaschar) und des Rabbiners in Hebron (Ch Medini) vorgesetzt sind. 2. כתבי קדש עשרים וארבעה נביאים ראשונים. Drei Bände gr. 8°. I. Josua und Richter, 2 und 135 Bl.; II. Samuel 1 und II, -167 Bl;; 111. Könige I und II, 172 Bl. Die ersten zwei Bände sind 1907, der dritte 1908 gedruckt. Der obere Teil dor Seiten enthält den Text, der untere Teil die persischen. Uebersetzung,

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