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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1909-11-01 · 6 (November-Dezember 1909) · p. Seite 188

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XIII (1909)
Issue
6 (November-Dezember 1909)
Date
1909-11-01
Page
Seite 188 (sequence 28)
Language
German
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11er hat, ist, mir unerfindlich. Er scheint wede* l)e-R. genau eingesehen, noch überhaupt ein Exemplar vor sich gehabt zu haben. Die richtige Kollation des Buches ist folgende. Es umfasst 23 Bogen zu 8 Seiten, kl. 8° (= 184 SA Dio Bogen sind sowohl mit dem hehr. Alphabet Th—ת; Big. כ haben 2 Bogen) als auch mit dem lateinischen (A—Z> signiert. Sig. ה bestand ursprünglich (entweder aus Versehen beim Ausscliicssen der Druckform oder wegen Schriftmangels) aus 6 Beiten Satz und einem weissen Blatte, das aber beim Einbinden, um den fortlaufenden Text nicht zu unterbrechen, entfernt wurde. Ein Best von jenem Bl. ist noch in einem meiner Exemplare erhalten. Effektiv zählt also das Büchlein 183 Seiten1). Die Ausgabe ist, abgesehen von 2 פיוטים zu קבלת שכת und מוצאי שבת des Kabbalisten Tsaiu! Bereolija de Fano, Bürgers zu Lugo, aio sie inehr hat, ein elender, gedankenloser2 3; Abdruck vom סדור מברכה, Mantua 1603, nur noch durch eine unmögliche Vokalisation und unzählige Druckfehler entstellt; eine typographische Leistung, die weder den auf dem Titel mit den Prädikaten חשובים ומעולים geschmückten Editoren, noch dom Signor Filoni zu besonderem Ruhme gereicht, und wir müssen letzterem Dank wissen, dass er, wie De־R., einer sichern Ueberlieferung der Filonischen Erben zufolge, mit einem gewissen Behagen konstatiert, seino hebräischen Schrifton einschmelzen und in lateinische Lettern umgiessen lioss*). So sieht das einzige uns bekannte hebräische Buch aus, das im Verlaufe von nahezu anderthalb Jahrhunderten (von 10681693 ־־) aus den früher so bedeutenden Ferrarensischen Prossen hervorgegangen ist. Miszellen. In seinem sehr lehrreichen Aufsätze über R. Jesaia b. Mali da Trnni4) folgt G ross p. 58 den Angaben Schiller-Szinessi's über den Cambridger Codex 36, wie mir scheint mit Unrecht. Der, wie p. 87 erwähnt, in Krakau 1896 und zwar von M. Krongel berausgegebene Kommentar R. Jesaia’s zur Pesachhaggada ist nämlich, wie der Herausgeber p. VI ausdrücklich angiebt*), dem Cambridger Codex outnommen. Nun findet sich in diesem ג) Dio Pagination ist bis p. נט in Ordnung. Von da an beginnt eine heillose Verwirrung. Sie fängt mit מ wieder an und geht bis קכא; darauf folgt; קלח;(1)קדא .קד;(!)קגט—קגד;(1)קגב;קנא;קנט—קכג bis קסא! 3) F01. 8 ed. Mantua 1663 wird für רצה והחליצנו auf fol.י (recte ט) verwissen. Dieser falsche Verweis wird wörtlich reproduziert, ohne zu beachten, dass jenes Gebetstück in ihrer Ausgabe auf p. יח steht. *) * . . . hebraicos typos in typographia siia extantes rursus fuderit et in latinos converterit Filonius.“ Zum Worte *Filoni“ in St.’s Cat. Bodl. col. 3080 schreibt Manzoni am Rande seines Handexemplars den ganzen unser Buch betreffenden Artikel von Do-Rossi ab und fügt die Bemerkung hinzu; *Orn s’intende il pessimo latino dello Steinschneider, *typi oius hobr. l&tini comersi sunt״.“ 4) Z. f. H. B. XIII, 46—58, 87—92, 118-123. •) Dass der Codex im Jahre הופיע״ח geschrieben sei wie Krengel behauptet (vgl. auch dessen 1 שם הגדולים השלם i 17 Anm. 236) ist unrichtig

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