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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1909-11-01 · 6 (November-Dezember 1909) · p. Seite 187

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XIII (1909)
Issue
6 (November-Dezember 1909)
Date
1909-11-01
Page
Seite 187 (sequence 27)
Language
German
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לאו pondänt, uno grando partio do l’articl» 3 parait ctro /־orito <}e la rneme main quo l'art. 1. A la (in du volurae, quelques leuillols 0״t et.־ transpos6s par 10 roliour. * (Fortsetzung folgt.) Einige Bemerkungen über einen seltenen Ferrarensor Druck. Von 1)1*. M. ('hrtinizer-Lcipzig. Folgende Notiz betrifft ein Rüchloiu, das nicht wegen solnes inneren Werte«, sondern wegen mancher Moinento äusserer Natur, die hier zur Sprache kommen sollen, einige« bibliographische.« Interesse beanspruchen dürfte. Es ist die« dio Gebetsammlung סדור מברכה, Ferrara 1693. Hei dieser ״Wollio et cetoris bibliographis editio incognita1* (!)e־K0«si, Detypogr. hebraoolorrariensi comm. 1116t.. p. 45) waltete ein merkwürdiger Stern: sie wurdo auch von keinem der späteren Bibliographen, De-Ro.s«i und Steinschneider nicht ausgenommen, richtig beschrieben. Gedruckt in Ferrara, ״por ii Filoni“, besorgten zwei angesehene jüdische Bürger aus Mantua die Drucklegung. Während nun bei dom auf dom Titel• blatte an .zweiter Stolle Genannten (אברהם חיים משאנו) dor Name feststeht, herrscht in Bezug auf denjenigen dos zuerst genannten Herausgebers Ungowis8heit. De Rossi nennt ihn Josef Nissim. Steinschneider tCut. Bodl. col. 405,6 No. 2621) schreibt *גיסי (Nizzi?)*; daselbst im Typographischen iudex s. v.: Nissim mit einem sic verschon, und so, ohne sic, iu den Addenda et Corrigenda. Die mir bekannten Exemplare bieten sowohl ניסי (zwei in meinem Besitze) als auch ניסים (Stadtbibliothek Frankfurt a. M. und in Dr. Freimut]»» Büchersammlung). In allen Exom])Iaren ist dor Namo deutlich gedruckt. Wie ist die Verschiedenheit zu erklären? Dass das q in einem Teil dor Auflage abgesprungen sein könnte, erscheint drucktechnisch ausgeschlossen. Ausfall von Buchstaben während des Druckes infolge mangelhaften Öchliessons der Form kommt wohl am Anfang oder am Ende einer vollen Zeile zuweilon vor, jedoch nie da, wo der Schriftsatz von beiden Seiten durch (Quadrate.geschützt, zumal wenn der Druck auf der alteu Ilundpresso erfolgt ist. Eh bliebe also nur noch dio Annahme übrig, dor Fehler im Namen wäre noch rechtzeitig entdeckt und vorbo.ssort worden. Allein welche Exemplare den richtigen Namen haben, können wir nicht wissen. Für Nissim spricht allerdings der Umstand, dass dieser Name ziemlich häufig vorkommt; aber die uuorthographische Schreibung von ניסים mit Jod nach Nun ist aufiällig. Uebrjgeps kommt auch der andere Name vor. Einen Jechicl נפי ben Joseph נסי ausdpni 15. Jh. erwähnt Neubauer (Cat. of Hebrew Mas. in tho Bpdleian Library, Oxford 1886 col. 34 oben). Vgl. auch den Vornamen גסי bei den Kur(iern: Nissi Nabarvani, Nissi ben Noach. Nach dem Gesagten kann wegen dor verschiedenen Wiodorgabo des Namens des einen Herausgebers den Bibliographen kein Vorwurf gemacht worden, well ein jeder eben den Namen so aufachrieb, wie er ihn iu dem vor ihm gelegenen Exemplare gefunden hat. Anders ist es aber bei der Angabe des Umfanges. De-K088i’8 ״paginae vero 161“ ist zwar falsch, aber erklärlich. Er fand aut der letzten Seite קסא, und prüfte nicht, ob es sich wirklich so verhält. Wo aber St. seine 100 (im Cat. B.) und 160 den Addenda) Blätter (fokal)

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