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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1909-11-01 · 6 (November-Dezember 1909) · p. Seite 169

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XIII (1909)
Issue
6 (November-Dezember 1909)
Date
1909-11-01
Page
Seite 169 (sequence 9)
Language
German
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Schorira liatto bei der Darstellung den Contliktcs die Talmudstello Sot«40 1׳ a־ im Auge ת״ח חררין בעיר אחת ואין נוחין זד• לזה בהלכה אחד מת ואחד גולה, wozu der Streit zwischen R Malka und National eine ausgezeichnete illustratiou hot und durfte bei dein Addrossaton voraus־ setzen, dass auch ihm die Parallele sofort in den Sinn kommen \y1mle. Nun erklärt es sich, warum R. Malka’s Namen um Anfang erwähnt wird, während nachher von..beiden Akadomien di(? Red(* ist, und so verschwinden alle Schwirigkciten. Nebenbei bemerkt, dass an ,unserer Stelle על nicht von ואחתיה sondern von בסלוגתא abhäugt. 1*. 221V wjrd der Bericht des Natan ha-Bahli, den llalevy so sehr heruntermacht, einer detaillierten Untersuchung unterzogen. Die eingehende Behandlung der Urs!»rach« des ]törichtes führt zu keinem endgültigen Resultat. Von Eriedlündcr's 4 (-!runden für die Originalität dos arabischen Textes wird nur einer behandelt, der meiner Meinung nach stärkste Beweis, das Plus des arabischen Textes wird nur p. (»0 erwähnt, hier ganz ausser Acht gelassen. Auch im Kinzclnen ist Manches zu bemerken: warum sollte man z. R. (p. 20) הנהיג als Ausdruck für die Einsetzung eines Kxilarchen erwarten, wenn das Wort sonst nie in diesem Sinne vorkommt, sondern nur sein aramäisches Aequivalent. אדבר? Ein Autor konnte (p. 27) ebensowohl als ein Ueberset.zer צחנה näher delinieren; בגדים נאים מן המשי ומן התכלת ומן הארגמן (p, 28) dürfte man nebenbei im Hinblick auf Stellen wie Ex. 89, 1; I.ev. 1, 2 kaum für einen Arabismus erklären. Die Annahme, dass R. Natan nur mündlicher Berichterstatter war und zwei Zuhörer, der eine hebräisch, der andere arabisch, seine Angaben niederschrieben, erscheint mir unmöglich. Die stellenweise wörtliche Uebereinstimmung zwischen beiden wäre dann ganz unerklärlich. Solange die Möglichkeit eines arabischen Originals offen bleibt, ist auch der Ursprung des Stückes über die Privilegien Suras im סדר הישיבות — dieser Titel in (,cd. Epstein eignet, sich am besten zur Bezeichnung des ganzen Stückes zweifelhaft. Es ist sehr wohl möglich, dass der anonyme Compilafor und Satuuel ha» Nagid beide auf Ihn Chofni zurückgehen. — Der Verf. will Natan mit einem von R. Meir Rothenburg (das Kesponsum findet sich ed. Lernborg Nr. 198) erwähnten R. Nathan aus Afrika identiticieren. Er meint, dieser sei nicht mit Natan b. Chananja aus Kairuan identisch (80 Poznanski אנשי קירואו p. 44), dem die ר׳ נתן גאון zugeschriebenen Response» angehörten (vgl. ZfHB XIII 78). Indessen wissen wir so wenig über die verschiedenen Namen sowie über direkte oder indirekte Beziehungen zwischen Palästina und Kairuan, dass hier alles hypothotisch bleiben muss. Am nächsten liegt es wohl den von R. Meir Rothenburg erwähnten Natan mit dem Natan אב הישיבה zu identifizieren, der in S c he c h tc r*8 Saadyana XXXI vorkommt und I<)70 in Eostat lebte; vgl. Pozanski, עגינים שוגים!, (»I.— Den Widerspruch zwischen Natan und Scherira in Bezug auf das Gaonat des It. Kohon Zedek sucht G. etwas gewaltsam zu lösen. Er will bei Scherira ודוד נשיא קרייה למר רב כ״צ in ודויד דוד, was ohne Eigennamen unmöglich ist, oder in ונשיא korrigieren und fasst die Worte Natans והיה בהן צדק . . . קשה עלץ הדבר שי^א רצה בשררות דוד בן זכאי לסי שהיה קרובו של עוקבא ראש גלות שעבר im Gegensatz zu allen Vorgängern so auf, als wäre כ*צ der yenvamjte Ukba’s gewesen, der jetzt in Eolgo dieser Verwandtschaft für dessen Rückberufung eingetreten sei. llalevy (111,281) schliesst aus dieser Stelle auf die Unwissenheit des Berichterstatters, da alle Mitglieder des Exilarchenbauses nahe verwandt waren. Indessen war es sicherlich

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