Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XIII (1909)
- Issue
- 6 (November-Dezember 1909)
- Date
- 1909-11-01
- Page
- Seite 166 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2254995-7599503-7600214--2674-2257555- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
16ß Talmudstellen bestehen, und zwei neue Scheeltas, deren Zugehörigkeit zu K. Achai'8 Werk allerdings noch zweifelhaft bleiben muss, die aber viel Interessantes bieten. Es ist bedauerlich, dass das Tanna debe Eliahu Stück (p. 350) nicht xnitabgedruckt wurde. — Nr. 44—15 bieten הלנות .גדולות - Fragmente in von beiden Versionen verschiedener Au- Ordnung, 46 הלבות קצובות und 47 ein Blatt stark abweichender הלבות, in denen der Herausgeber eine ן> a 1 ä 8 t'i nisclie Version der ה״ג vermutet. Ein halachischer Index, wie inan ihn bei Harkavv schmerzlich vermisst, Verzeichnis der erklärten Talmudstellen, ein guter Namen- und Sachindex, alles hebräisch, und 7 Seiten Nachträge und Berichtigungen beschliessen den reichhaltigen Band. Die Fragmente sind mit Quellennachweisen und den nötigsten Korrekturen unter dem Text abgedruckt, die Lücken sind leider auch da, wo es leicht möglich war, principiell nicht ergänzt. Namen und wichtige Stellen sind teilweise gesperrt gedruckt, doch ist das nicht konsequent durchgcführt. Die Scheidung der Response» hätte bei einigen Stücken augenfälliger gemacht werden sollen. Den einzelnen Fragmenten gehen englische Einleitungen voraus, dio eine nicht sehr notwendige Inhaltsangabe, aber gleichzeitig Angaben über sonstiges Vorkommen der einzelnen Responsa, über Autorschaft und inhaltlich (auch halaehisch) Bemerkenswertes enthalten. Man findet hier vielerlei Interessantes, das man zum Teil kaum an solcher Stelle suchen würde, wie, um ein Beispiel herauszugreifen, die Bemerkung über den Barnabasbrief (p. 137f.). Der Herausgeber zeigt überall seine ungewöhnliche Vertrautheit mit der einschlägigen Literatur, auch wo Müller's wertvoller aber sehr unübersicklich und ungeschickt angelegter מפתח versagt. Man möchte wünschen, dass G. einmal die umfangreichen, besonders iu den englischon Bibliotheken aufgespeicherteu Besponsensammlungcn untersuchen und das neue Material aus denselben zugänglich machen würde. Man sieht seine Bekanntschaft mit allen diesen Besponsen am klarsten in den Noten zu den Indices von fast 150 Besponsen, deren er einen grossen Teil auf Grund der kurzen Angaben zu identificicren imstande ist (p. 6671—ל; vgl. p. 421 f. die Uebcrsctzung der arab. Stellen). Diese Indices sind von grosser Bedeutung, da sie uns mancherlei Neues über die Correspondcnz der Geonim lehren und auch einige bisher unbekannte Namen enthalten, vgl. besonders p. 51) חזקיה בן שמואל ראש סדר בבד פלטו', den der Herausgeber Bd. 1 p. 6 mit dem Schreiber des 80 wichtigen Briefes identifiziert, den Cowley JQR XYIIl 400 voröffentlichte. Nebenbei ergiebt sich aus ihnen z. B. (p. 60 Anm. 6), dass Iloffmann im Rechte ist, wenn er (Magazin, VI, 116f) annimmt, dass der letzte Perek von בבא מציעא eigentlich zu ב״ב gehöre. Von den übrigen Fragmenten seien besonders das Responsum B. Natronai’8 über die מאה ברכות Nr. 13, wie Nr. 6 über babylonische Einllüsse auf die palästinische Liturgie hervorgehoben. Ueberhaupt findet sich viel Liturgisches in der Sammlung, und der Herausgeber behandelt diese Fragen mit einer gewissen Vorliebe. Gut vertreten sind Erklärungen von Talmudstollen, von denen Nr. 28 und 38 zusammenhängende Sammlungen enthalten. An letztere schlieast sich die Sammlung Amranfscher Besponsen an, die, wie der Herausgeber nachweist, dem עטור vorlag. Ich lasse nun einige Bemerkungen zu den Besponsen folgen, wobei ich mich an die Vorbemerkungen halte: p. 21 nr. 15 wäre אשבול HI 49 als nächste Parallele zu zitieren gewesen; vgl. ferner 243 § ראב״ן f. 49 d, 111,14 רא״ש הולין; zum Responsum R. Jakob 8 auch REJ. 44 p. 240 f. Die aus אור זרוע an-