Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XIII (1909)
- Issue
- 6 (November-Dezember 1909)
- Date
- 1909-11-01
- Page
- Seite 165 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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165 GEIGER, A., Das Judentum und seine Goschichto. In 34 Vorlesung'en. Unveränderter Abdr. dor 1. Ausgabo. Urosl.iu, W. Jacobsohn u. Co., 1910. VI, 531) S. 8". M. 6. OESLNIUS, W., Hebräische Grammatik. Völlig umgoarbeitot von E. Kautzsch Kleine Ausgabe der ‘28. vielfach verb. u. vorn!, Aufl. 2. Aufl. Schrifttafol boigefügt von M. Lidzbarski. Nebst: I’aradigmcn u. Registor. Leipzig, F. C. W. Vogel, 1909. VIII, 296 S. 8". M. 4. G1NZBERG, L., Geoniea: I. The Gconin! and tjteir halakic writings (XII. u. 210 S.); Jl. Genizah Studios (auch mit hehr. Titel: ׳טאל-ח •ידט.כוהה:אודם דן הנדלה א\טי בטצייש) •l‘2ft S. [ ■Text« and Studios of tho Jowish Theological Seminary of America. Vol. J.- II]. Now York 1909. 8". (Die hier vorliegend« Sammlung gconaeischor ltesponHen ist neben der von H a r k a v y die bedeutendste und «aufschlussreichste, die wir besitzen, und bereichert unsere Kenntnis des inneren Lebens der geonäisohen Epoche sehr bedeutend. Wir hören über Kezieljungei» zwischen Habylonicn und Italien sowohl wie Palästina, von denen wir keine Ahnung hatten, neue Namen kommen zu Tage, wir erhalten neue Fragmente geonäischer Talmuderklürungen, kurz die neuen Hesponsen sind in jeder Beziehung eine erfreuliche Erweiterung unseres Wissens. Die Hesponscn sind US verschiedenen grösseren oder kleinere!! Fragmenten entnommen, die ohne jede Anordnung, wie sie dem Herausgelier zur Hand kamen, veröffentlicht werden, was aus dem Erscheinen der ersten lüb S. im jyit XVI—XX zu erklären ist. Da der Veff. keine genaueren Angaben macht, sei hier kurz angegeben, wo die ־ Stiicko im «Hjli zu linden sind. P. 1—18 =־ «Kjlt. XVI ßhu—ß7, p. DJ—•1‘J ib. XVII 2Ö3 Hb, p. US =־ ib. XVIII 4-1U, p. 43—53 ־ ib. XVIII 102—112, p. 54—S4 ib. 42b—406, p. 8.W07 ־־־ ib. 002—714, p. 107—U» «= ib. XIX 237—83, p, 134—ßß ־=־ ib. XX 8(»—117. Von den Fragmenten sind 2 (1, 2) dem Hritish Museum, 2 der Dodlejana (8—12, Ub—UH), eines einer Privatsaiuinlung («>), der Rest der Cambridger Geniza entnommen. Fragment 10 enthält einen nach 900 in Bagdad geschl ichenen Brief, Uf> einen Teil der (Einleitung zu einem Kesponsum H. Ilai’s (oder Schcrira’sV) an lt. Jehuda אלוף aus Kairvan, U4 ein Stück von lt. Nissim’s משתח und 7 Jndices zu Itesponsen. Die übrigen U l Fragmente enthalten 1 100 ־ verschiedene Responsen. Die Gesamtzahl beträgt, nach der zum Teil aus praktischen Rücksichten vorgenommenen und daher manchmal willkürlichen toilüng des Herausgebers, etwa 42b, doch fehlt häutig Anfang oder Schluss. Immerhin ist die Zahl der vollständigen Itesponsen weit überwiegend. Einige der Fragmente wie 17 (Nr. 498—bOb. 568—77. 585—593) und 37 (Nr. 442-^43) gehörten sehr umfangreichen Samm• langen an, aus denen wohl noch anderswo Stücke sich linden dürften. Wenn auch manche der Fragmente derselben IIs. angehören mögen, so ist doch die Zahl der verschiedenen Ilss. sehr gross und wir sehen, wie viele Sammlungen geonäischer Itesponsen angelegt wurden. Als Appendix folgen «auf die Itesponsen, Nr. 39—43, Stücke der שאילתות, die in den Ausgaben teilweise fehlen. Wir erhalten hier die in unseren Editionen fortgolassenen דדשות, die einfach aus Zusammenstellungen von