Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XIII (1909)
- Issue
- 2 (März-April 1909)
- Date
- 1909-03-01
- Page
- Seite 55 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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- Isaiah 1× ep/1005097
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55 Demselben Manno, der das hoiligo Land kreuz und quer durchwandortc begegnen wir wohl nach soinor Rückkehr aus Palästina in den Lagunojn von Venedig am Sabbate horumgondoln. Das wurde von seinem Zeitgenossen M e i r b• Mose aus Rom, dem Lohror des Verfassers des Schibbulo halekot, missbilligt'). Wir haben Grund zu dor Annahme, dass sich Josa.ja oino Zoitläng auch in Verona aufgohalton hat, wo der borühmte Gosotzcslohror E 10 a s a r b. Samuel, der Grossvator des philosophisch golohrten Arztes Kill 01 b. Samuel1 2) gewohnt hat. Dahin hatte nämlich Isaak b. Mose Or Sarua an Jesaja, und den genannten Eleasar zugleich eine Anfrago gerichtet2). Das sotzt doch wohl voraus, dass beide in einom Orte oder doch nicht woit von einandor weilten. Jesaja nennt in seinen Responsenl 5) seinen Schüler Samaol, der mit ihm correspondiert hat. Das könnto der gleichnamige Sohn des genannten Eloasär und dor Vater des erwähnton Hillel “) sein. in. Die talmudischen Schrifton6) des R. Jesaja b. M a 1 i. Mehrero der besprochenen Responsen machen auf uns den Eindruck, dass sio ein wenig kürzor hätten sein können. Das gilt in gowissor Beziehung auf von seinen andoron Schriften namentlich, seinen Talmudkommontaren. Wenn wir genauer Zusehen erblicken wir in der Darstellung, die uns breit erscheint, das Bestreben dos Verfassers in der allseitigen Erforschung des Gegenstandes zur vollen Erfassung desselben durchzudringen. Dor Verfasser, voll sprudelnden Geistes der Kritik, die or nicht nur an andoron sondern auch an sich solbst goübt hat, verbesserte manches in seinen Kommentaren und gab dies in anderer Fassung wieder. So ont- 1) Schibbule haloket I ed. Iiuber N. 111. Ueber Meier b. Mose ▼. das. N. 296, vgl. Vogelstein und Rieger, Geschichte der Juden in Rom, p. 262, 375, 382 b. 2) s. dessen Tagmule hanofesch, ed. Halberstamm, Anfang und die Einleitung Steinschneiders. 3) Or Sarua a. a. O. 4) Cod. Cambridge p. 1421, Schechter a. a. 0. p. 91. 5) Derselbe bezeichnet in seinem um 1291 in Forli verfassten genannten Werke (p. 18 a) seine Studienzeit in Spanien, 1269—62 als die seiner Jugend. Sein Vater, dessen Zeitalter sich darnach ungefähr bestimmen׳ lässt, kann daher wohl der Schüler Jesajas b. Mali gewesen sein. 6) Jellinek hat die wichtigsten derselben in קוגטוס המשרש zusammengestellt.