Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XII (1908)
- Issue
- 6 (November-Dezember 1908)
- Date
- 1907-11-01
- Page
- Seite 184 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Mentioned entities
- Elijah 1× ep/1004307
- hazzan 1× ep/1004827
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184 דר הגט ושמות הנפץ&, hauptsächlich eine Liste und Besprechung von Eigennamen, namentlich arabischen oder sonst beiden Juden des Orients gebräuchlichem Dämit: ergänzt der Verfasser . wie er angibt -*-■־ die betreffenden Abschnitte in seinem Werke תעלומות לב (zweiter Teil, Livorno 1893; der erste Teil erschien ebendas. 1876). 14. סמר תעלומות לב ודג von Elija Chasan. 1903, Druck von demselben. 118 Bl. folio. Es ist der dritte Teil des am Schlüsse der vorigen Nummer genannten Werkes. Inhalt: 60 Responsen (p. la—60 b); קונטרס אגרת שבוקץ, Responsen und Ausführungen über Ehescheidung (61a—84 b); 85) קונטרס השליחות a bis 95b); 95) קונטרס הליקוטיםb—106a); 106) קונטרס הכלליםa—115a); 115) לוה המפתחות b—117b). Aus einem handschriftlichen Homilienwerke des Verfassers (117.b—118 b); Budapest. September 1908. Ein anonymer handschriftlicher Siddur von Orleans. , Von Heinrich Gross. In der letzten Nummer des vorigen Jahrganges dieser Zeitschrift habe, ich einen anonymen handschriftlichen Kommentar .zum Machsor besprochen, der aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts stammt. Meine vorliegende Abhandlung gilt der Handschrift eines anonymen Siddur aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts Diese Handschrift, die, von einigem Interesse für die Geschichte der jüdischen besonders der liturgischen Literatur ist, gehört den gelehrten Buchhändlern Schwager und Fränkel in Husiatyn. Letzterer Herr hatte die Güte, mir einige dankenswerte Notizen mitzuteilen. Meine ganze Abhandlung enthält eigentlich nur Notizen oder Splitter. Vielleicht findet sich manch wertvolles Körnchen darunter, das zur Förderung der jüdischen Wissenschaft aufgelesen י zu werden, verdient, -in der wir die weit und breit zerstreuten Notizen zusammensuchen und. wie die Goldkörner zusammenfügen, die in das Erz eingesprengt sind. 1י• f Die Handschrift, die ich kurzweg -als Siddur von Orleans bezeichne, Pergament, 16°, 228 Blatt, schöne Raschischrift, ist im Anfänge und am Schlüsse defekt, aber es fehlen nur wenige Blätter. Sie ist grösstenteils in zwei Kolumnen geteilt. Die eine derselben enthält die Gebete, welche den ganzen Jahreszyklus umfassen, also den eigentlichen Siddur mit verschiedenen einschlägigen oder die־ religiöse Lebensführung betreffenden Ritual Vorschriften, die andere