Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XII (1908)
- Issue
- 1 (Januar-Februar1908)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Auge gehabt! In Z. 10 erlaubt das Metrum nur: קץ ימין Ich bemerke noch, dass in Zeile 7 nach תור sicherlich ein Abkürzungs- Zeichen war: das Metrum erheischt תודה; in חיתה wird das Sewa mobile nicht gezählt, 6) S. 34 Z. 3 von unten 1, Gittin p. 62 a (für: 20 a). 7) S. 25; die Auseinandersetzung über פדום בבא M. gat. p, 26 a ist unnötig; es hätte ein Hinweis auf Kohut’s Aruch genügt; ich bemerke gelegentlich dass B. Shelomo ben ha-jathom in seinem handschriftlichen Comra. a. 1. סתור בבא liest; er erklärt חרסו כותלי הפתח. 8) No. 10; das Metrum ist יחד ושתי תנועות (dreimal); nicht vier Silben schlechthin; הדנונה: (Z. 6) ist also gar nicht auffallend (W. S. 28 Z. 8). 9) No. 13 col. A. Z. 19 verstehe ich das aramäische לאחריני in einem rein hebräischen Satze nicht; ist nicht einfach ומטיב לאחרים zu lesen? vgl. col. B Z. 7 חיטיב, לאחרים. Ein störender Druckfehler findet sich S. 16 Zw 5, wo ..הטוב/ ל für הטובל zu lesen ist- — B. P. Chajes- Florenz]. [Mehr als 60 Jahre sind verstrichen, seitdem die Grabsteine auf dem in der Wiener Vorstadt Rossau gelegenen jüdischen Friedhof zum erstenmal kopiert wurden. Die von S. Gh Stern gefertigten Kopien wurden 1855 von Ludwig August Frankl dem Druck übergeben. Diese ״Inschriften des alten jüd. Friedhofes in Wien* enthalten zwar viele und sehr wertvolle Hinweise auf die geschichtliche und kulturhistorische Entwicklung der jüdischen Gemeinde Wien im besondem und Oesterreichs im allgemeinen; allein der Nutzen dieser Ver offen tlichung war bis heute problematisch im Hinblick auf viele Fehler und Eorruptelen, die bei der Fertigung der Abschriften unterlaufen sind. Es ist daher freudig zu begrüssen, dass die historische Kommission der isr. Kultusgemeinde in Wien neuerdings an die verdienstvolle Aufgabe herangetreten ist, sämtliche Grabdenkmäler des Rossauer Friedhofs die von 1540 bis 1748 reichen, bearbeiten und herausgeben zu lassen. Es hat sich hiefür ein junger Gelehrter gefunden, der, nach der kleinen Auswahl zü schliessen, die in vorliegender Monographie veröffentlicht wird, das Rüstzeug dazu besitzt, um mit klarem Blick, kritischen Scharfsinn und wissenschaftlichem Verständnis (der ihm übertragenen Aufgabe gerecht zu werden. Die 18 Epitaphien, die Wachsstein der kaiserl. Akademie der Wissenschaften in Wien vorgelegt hat und hier veröffentlicht, bieten schon an sich des Interessanten genug, um mehr zu sein als eine Probe von der Leistungsfahigkeit des Heransgebers, abgesehen davon, dass 6 davon bei Frankl überhaupt fehlen und durch die übrigen, die Frankl bereits anfuhrt, die dort bestehenden Lücken ausgefullt und vorhandene Fehler verbessert werden. Es bleibt mir nur weniges zu bemerken, p. 4 zu Z. 10. Es ist nicht nötig, anzunehmen, dass הר den Reim schädigt; es scheint mir vielmehr den Reim zu dem nachfolgenden אליעזר zu bilden. P. 5 n. 1. Der hier genannte אליעזר בן יעהב ist identisch mit; Liebmann von Worms, welcher der a. 1603 in Frankfurt a. M. statt-, gehabten Rabbinerversammlung an wohnte (cf. HorOvitz, Frankfurter Rabbinen, I, 40); er starb etwa 1626. P. 9 nl: 1. Dass אוסיק Essek, steht ausser Zweifel. P. 22 Z. 7 1. 648 st. 678. P. 23 Z. 1. Vielleicht weist der Torso bei Frankl No. 672 auf den hier genannten Salom hin. P. 24 Z. 14. Dem 13. Tischri 368 entspricht der 4. Öktober. P. 25 zu Z. 2 cf. Kohut, Aruch compl. 8. v. פרם; p. 26 Z. 9 6t. רוס .1 לדוס, da ersteres keinen Sinn gibt P. 28 No. 11. Zu Pöbus