Mannheim
Compact Memory

Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1907-11-01 · 6 (November-Dezember 1907) · p. Seite 176

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XI (1907)
Issue
6 (November-Dezember 1907)
Date
1907-11-01
Page
Seite 176 (sequence 16)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2254995-7565917-7600184--2265-2257164
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

zu verfassen, in der die letztere auch sprachlich erklärt wurde, (vgl. Gross, Magazin X p. 70 und Monatsschrift 1885,■ p. 509, 513) Unser Verfasser beruft sich auf die folgenden Gelehrten kurzweg mit dem Ausdrucke מפי, der doch wohl bedeutet, dass er selbst eine mündliche Belehrung von ihnen empfangen hat. 1) Abraham b. Samuel der Fromme (Machsor ms. p. 149a אמר .המפרש מפי ר׳ אברהם בר׳ שמואל חסיד) ist der Gelehrte dieses Namens aus Speier, der Bruder des bereits genannten Jehuda des Frommen, der Korrespondent des R. Elieser b. Natan aus Mainz, der ihn bereits vor 1170 zu den hervorragendsten Gesetzeslehrern rechnet und der Lehrer des R. Elieser b. Jehuda aus Worms, mit dem er verwandt war. (Gross, Magazin X, p. 66, Monatsschrift 1885, p. 557). Letzterer beruft sich einmal auf seinen Lehrer רבעו אש״ל (Rokeach N. 250). Dieselbe Stelle findet sich in unserem Machsor ms. p. 39 c. (רבינו אשל משפירא). Die Form, in der der Name hier erscheint, bestätigt die Annahme, dass der angeführte Name eine Abbreviatur für den genannten Abraham b. Samuel sei (A. Epstein Monatsschrift 1895, p. 452,453). 2) R. Elieser b. Joel halevi, gewöhnlich abbreviert ר״אבי״ה, wird von unserem Verfasser, der sich oft auf ihn beruft, mit demselben Namen wie sein Ritualwerk bezeichnet. Machsor, ms. 39c: מפי ראב״י העוד. Vgl. das. p. 38a und sonst 'ה״ר העזר, das. כשם ח יואל אביו). Er blühte ca. 1160—1235 und weilte zeitweise in Bonn, woher er stammte, in Köln, Mainz, Metz, Speier und Würzburg (vgl. seine Biographie von Gross, Monatsschritt 1885). 3) R. Isaak aus Strassburg war zur Zeit unseres Verfassers Rabbiner daselbst. (Machsor ms. p. 39c: מפי הר״ר יצחק מטראשבורק, das. p. 40 bועתה הר״ר יצחק משטראסבורק דורש ברבים das. p. 38b: וכן נוהג הו״יר יצחק מטרינבורק בשם רבותיו ר׳.משה ■כהן ור׳ אבן העורי זצ״ל. Vgl. Zunz Ritus p. 318 über die Corruptele des Namens Strassburg). Er war nach der zuletzt angeführten Stelle ein Schüler des R. Elieser b. Natan aus Mainz und des R. Mose hakohen(vgl. weiter) und gehörte sicherlich dem Rabbinatskollegium von Strassbürg an, an das R. Elieser b. Joel halevi ein Rechtsgutachten gerichtet hat. (ראביח ms. 1005 an die שטרסבורג vgl. Gross, a. a. 0. p. 524). Er war der Urgrossvater des R. Mordechai b. Natan b. Eljakim b. Isaak aus שטרספורק, der einen Bericht über den Semak verfasst hat, der sich am Ende desselben in einer Handschrift des ungarischen Nationalmuseums in Budapest und in der Konstantinepeler Ausgabe findet. (Vgl. S. Kohn, Magazin IV p. 92,102 — 104) wiederabgedruckt in Jellinek קונטרס. תרי״ג Anhang vgl. auch Zunz, Ritus S. 217.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.