Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XI (1907)
- Issue
- 6 (November-Dezember 1907)
- Date
- 1907-11-01
- Page
- Seite 175 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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it5 מולדתו משם. Das Datum תת״ט ist ohne Zweifel za cmendieren in תתנו und der Ortsnamen דנטא wahrscheinlich in דיצא, Deatz bei Köln. Es handelt sich um die furchtbare Verfolgung der Juden in den Rheinlanden im Jahre 1096 (גזרות תתנו). In dem Wormser Memorbuche wird in der Tat unter den Märtyrern vom Jahre 1096 ein Isaak b. Meir, freilich ohne den Beinamen ״der Fromme“, den der letztere führte, erwähnt. (Salfeld a. a. 0. p. 7. Ueber mehrere gleichnamige Männer vgl. Zunz Literaturg. p. 308). Unser Verfasser bezeichnet die folgenden beiden Männer als ״seine Lehrer“ (סורי), vielleicht nur in der Bedeutung der Ehrerbietung (vgl. Gross Monatsschrift 1885 p. 368) mit denen er aber doch jedenfalls in irgend welcher gelehrter Beziehung stand 1) R. Simcha b. hachaber R. Baruch, der anderweitig nicht bekannt ist (Machsor ms. p 39c. Ueber den Titel החבר vgl...Zunz, Litg. p. 284, Landshuth a. a. 0. p. 117) und 2) הרב אב הר״י״ח (Machsor ms. p. 37 a). Dieser Name, der wohl unrichtig als Abbreviatur erscheint, ist sicherlich von den Namen אב ה״ר״יח in den Rechtsgutachten des R. Meir aus Rothenburg, ed. Prag p. 112 c nicht verschieden nnd bedeutet R. Samuel, den Vater des R. Jehuda des Frommen aus Speier, der 1217 in Regensburg gestorben ist. Die Form אב anstatt ,אבי wäre analog der Form אב 1) המק גדם ro. 17, 4, 5) R. Samuel b. Kalonymos aus Speier, selbst ein bedeutender Gelehrter, wird auch sonst nicht mit seinem Namen, sondern kurzweg als der Vater seines berühmten Sohnes R. Jehuda Chassid genannt, (vgl. Paaneach Raza, Cod. München 50, p. 14 b. פי׳ אביו של רי״ח). Letzterer, sehr häufig הרי״ח abbreviert, Wird, nebenbei bemerkt, als אב החכמה bezeichnet, (vgl. R. Meir aus Rothenburg a. a. 0. p. 113 b) daran ist jedoch in der oben angeführten Bezeichnung kaum zu denken. Als den eigentlichen Lehrer unseres Verfassers darf man einen R. Elieser ansehen, der ihm unter anderem eine Stelle des aramaischen Piut אקדמות מלין erklärt hat. (Machsor ms. p. 184 a ארוס בגינה ספית מדיר אריותא ספית כמו מסתפינא מיניה! כלוט׳ את יראת מ מעוני אריות ע״א. שמעתי אני לעיין ספי הרד אליעזר מורי מתיבא ספית ובולעת מרורות פתנים ואריות ספית כמו מי לא עפקיס (?) דספי ליה חבריה. Der Ausdruck לעיין, der in unserem Machsor ms. oft bei Zitaten vorkommt, entspricht wohl dem gewöhnlichen Ausdrucke וצ״ע. Dieselbe Bedeutung hat vielleicht der Ausdrnck למבין, der bei Citaten in Paaneach Raza, cod. München 50 oft vorkommt (vgl. Zunz, Zur Gesch. u. Lit. p. 94). Der erwähnte R. Elieser ist wahrscheinlich mit R. Elieser b. Joseph halevi, vermutlich aus Mainz, identisch, der •mit seinem berühmten Verwandten Elieser b. Joel halevi korrespondiert und ihn veranlasst hat, eine Schrift über die Ketuba