Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XI (1907)
- Issue
- 5 (September-Oktober 1907)
- Date
- 1907-09-01
- Page
- Seite 133 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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133 Text nebst deutscher Uebersetzung [von J. H. Miro]* [Anastat. Neudruck). Berlin, L. Lamm, [1907.] 46 S. 8 °. M, 2. JOSEPH IBN KASPI שרשרת כסף Sharshot Kesef, the hebrew dictionary of roots edit. by Jsaac Last* [Reprinted from the ״Jewish Quarterly Review, July, 1907]. Ixmdon 1907], 39 S. [Nur ]Proben aus dem Werke «שרשות בסן] JOSEF IBN NACHMIAS פירוש פרקי* אברת Commentar zu den Pirke Aboth, zum ersten Male herausg. nach der Parmaer Handschrift De Rossi No. 1402 m. Emendationen, Quellennachweisen und Anmerkungen von M. L. Bamberger. Berlin, L. Lamm, 1907.* 172S. 8°. M. 4. KANTOROWSKY, G., Ein anonymer hebräischer Commentar zu den Proverbien. Nach einer Frankfurter Handschrift zürn ersten Mal herausgegeben. Mit ausführlicher Einleitung nebst Anmerkungen. Diss. Heidelberg 1907. XXUI, 41 S. 8°. [Dieser Kommentar ist Cod. Merzbacher 102 entnommen und insofern von Interesse als sein anonymer Verfasser zu den späten Vertretern der griechischen Darscbanim anzugehören scheint. Auf Byzanz als Entstehungsort weisen nämlich die auf p. 10—11 enthaltenen griechischen Glossen hin, und zwar die Erklärung von אשנב als אשלב משולב mit dem Zusatz ובלשון יון קנקלין, d. h. xtyxXfa von חטבות als (? סינדוגיאה ויש אך איפיפכיאה (איפיפיאה, d. h. otvödvta (pl. von otvdöviov dem. von atvdmv) und *ipuptta (vielleicht pl.von ipupetov, einem aus ipuqnlj gebildeten adjectivum?) usw1). Der Herausgeber hat das nicht beachtet und möchte den Verfasser nach Nordfrankreich oder sogar nach der Provence versetzen, dagegen spricht aber sowohl der Charakter als auch der Stil des Kommentars. Dieser trägt nämlich vorwiegend ein midraschisches Gepräge und erinnert oft an den לקח טוב des Tobia b. Eliezer, nur dass hier, abgesehen davon dass die Kommentierung keine durchgängige ist (s. p. XX), es auch solche Abschnitte giebt, deren Erklärung sich nur im Peschat bewegt, wie z. B. die Kap. 17,19—28 u. a. (vgl. p. XV). Mit Tobia hat unser Kommentar auch noch andere Eigentümlichkeiten gemein. So den oft angewendeten Buchstaibenwechsel als Erklärungsprinzip, wobei sogar derselbe Terminus משמשין vorkommt. Vgl. z. B. p. 3 1.4 v. u.: באהבתה תשגה תמיד תסגא תמיד שין וסמך משמשין כמו עשו דדי בתוליהן וכת׳ ועסותם רשעים und dazu לקח טוב zu Gen. 8,2: ויסכרו במו ויסגרו כן» וגימל משמשים כמו על גנחו על כנוע (andere Beispiele in Bubers Einleitung, p. 30). Dann wechseln bei beiden die Buchstaben ב und ח ,(ים und י ע), sowie ל und ג) Wenn nun קנקלין und אפפון auch in der midraschischen Literatur verkommen, so folgt doch aus der Art und Weise ihrer Anwendung, dass der Verfasser in einem griechisch redenden Lande gelebt hat. Die übrigen Glossen, die ich nicht zu identificiren vermag, die aber augenscheinlich ebenfalls griechisch sind, lauten: אטון כמו טנא ויש אוט׳ ס יטו ני א של מצרים (vielleicht =סינדוניא ־, s. p. 10 n. 12) נפתי משכבי הניפותי משכבי איפופסן אסטרוסן und צרור הכסף כלוט׳ קוב ו ן כמו וצרת הכסף (sicher nicht mit קבא, Hohlmass, zusammenhängend und nicht in קובץ zu emendieren, wie p. 11 n. 4). Wahrscheinlich ist bei allen diesen Glossen der Text verderbt. י) So erklärt er 30,32 נבלת s. v. a. נפלת. *) Hierher gehören die Erklärung von 11,16 עריצים (vgl. p. 16 n. 1,